Donnerstag, 13. Mai 2010

Himmelfahrt

Heute ist Feiertag in Deutschland. Gestern wurde mir an vielen Stellen ein guter Feiertag gewünscht. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass man sich nicht mehr getraut, Himmelfahrtstag zu sagen. Vor wem hat man Angst? Vor den Mitmenschen oder vor der Konsequenz dieses Tages. Ja, denn eine Prophetie wurde uns gegeben, als Jesus Christus vom Ölberg in den Himmel aufgehoben wurde.
Berge haben eine Anziehungskraft und so bin ich gern mit meiner Frau in den Bergen. Auf dem Bild seht ihr die Bergstation der Ankogelseilbahn links und rechts das Hannoverhaus mitten in den österreichischen Bergen. Vom Ölberg hat man auch eine herrliche Aussicht
So begeistert wie wir auf die Berge steigen, ist auch Jesus auf den Ölberg gestiegen, um den Weg zum Vater anzutreten. Die Jünger haben nicht gewusst, was an diesem Tag geschehen würde. Staunend schauten sie Jesus hinterher, als er sich von ihnen verabschiedet hatte und eine letzte Anweisung gab, in Jerusalem zu bleiben, bis sie mit der Kraft aus der Höhe ausgerüstet würden.
Dann traten noch zwei Engel auf, um ihnen das eben Geschehene zu erklären. Dabei blickten sie weit in die Zukunft und sagten, dass Jesus so wiederkomen würde, wie sie ihn haben auffahren sehen.
Seit dem sind 2000 Jahre vergangen und es werden immer mehr Leute, die an der Wiederkunft Jesu zweifeln. Doch bei Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag, der gestern vergangen ist.
Diejenigen, die an der Wiederkunft festhalten, werden oft belächelt und verspottet. Meine Mutti wurde sogar von einem lutherischem Pfarrer verwundert angesprochen, dass sie an so etwas noch glaube.
Ja, ich glaube an die Aussagen des Wortes Gottes und es wird geschehen, das Jesus auf dem Ölberg bei Jerusalem zurückkommen wird, um sein Friedensreich aufzurichten.

Das ist auf dem Ölberg geschehen:
Apg 1, 10 + 11 Und als sie gespannt zum Himmel schauten, wie er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die auch sprachen: Männer von Galiäa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.

Aussage Jesu zu seinen Jüngern vor seinem Opfertod für uns:
Lk 21, 25 - 28 Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem Meer, während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herlichkeit. Wenn diese Dinge anfangen zu geschehen, so bilckt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.
In Matthäus 24, 29 - 31 und Markus 13, 24 - 27 wird das Gleiche berichtet.
Wenn Gott etwas 3x aufschreiben lässt, dann ist es von großer Bedeutung und unterstreicht seine Sorge um uns, damit wir nicht verloren gehen, sondern bei ihm auch ankommen!

Aussage des Propheten Sacharia zum gleichen Ereignis, schon 400 Jahre bevor Jesus auf unsere Welt kam:
Sach 12, 9 + 10 Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen. Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden mich erblicken, den sie durchbohrt haben, und werden wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.
Sach 14, 4 Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem liegt im Osten: und der Ölberg wird sichvon seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten zu einem sehr großen Tal, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen.

Verdrängen wir den Himmelfahrtstag nicht, sondern erinnern wir uns an diese Aussagen Gottes, dass er sein Friedesreich aufrichten will. Er wird es tun, denn er hat die Kraft und die Macht dazu, seine Worte in die Tat umzusetzen.

Wer heute schon sein Kind ist, braucht sich nicht zu fürchten, sondern kann sich freuen, dass das geschieht, was er geglaubt hat.
Den Ungläubigen wird Angst und Bange werden, doch noch ist Gnadenzeit. Jesus kann noch als Erlöser angenommen werden.

Vergessen wir nicht, so wie unser irdisches Leben endlich ist, ist auch unsere Erde endlich. Was sichtbar ist, ist endlich und vergänglich, was aber unsichtbar ist, ist ewig. Darum wird man bei der Wiedergeburt ein ewiger Geist, der in der Lage ist mit Gott Gemeinschaft zu haben(1.Kor 6, 17).

Samstag, 24. April 2010

Zeichen der Zeit

Die Wetterbeobachtung ist in den letzten Jahren immer besser geworden. Mit Sateliten und Computern wird alles erfasst und bearbeitet, damit wir genau wissen, was morgen am Himmel los ist und wie wir uns anziehen müssen. Schon Jesus hat es erlebt, wie Menschen mit der Beobachtung von Wolken und Wind umgegangen sind. Er bescheinigte ihnen eine gute Auffassungsgabe und richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
Wir machens heute wesentlich besser als die Menschen vor 2000 Jahren.
Aber eins haben wir mit ihnen noch gemeinsam:

Wir können die Zeichen der Zeit nicht erkennen!!!

So hat es Jesus zu seinen Zuhörern gesagt:
Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen herbei, und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, so sagt ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot; und frühmorgens:Heute stürmiges Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe. Das Aussehen des Himmels wisst ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit könnt ihr nicht beurteilen(Mt 16, 1 - 3).
Sie haben nicht erkannt, dass der Sohn Gottes vor ihnen stand. Dieser Mensch, den sie nicht einschätzen und beurteilen konnten oder auch wollten, passte nicht in ihr Denkschema der Erlösung und des kommenden Friedensreiches. Sie sahen einen Widerspruch: Auf der einen Seite sahen sie Zeichen und Wunder, die nur ein Gott tun kann, und auf der anderen Seite sahen sie, wie er die überlieferten Gebote Gottes nicht beachtete und ganz anders handelte.
Er warf keinen Stein auf die Ehebrecherin, sondern benadigte sie. Er heilte am Sabbat die Kranken, doch dieses Heilen war eigentlich keine Tat von ihm, sondern nur ein Wort, dass er aussprach: Strecke deine Hand aus oder stehe auf und nimm dein Bett und gehe heim. In diesen Worten war Kraft, denn die Menschen konnten in diesem Augenblick das tun, was er gesagt hat, obwohl es ihnen bisher unmöglich war. So wussten sie in ihrem Inneren, dass sie es mit Gott zu tun haben mussten. Nun wollten sie es ganz genau wissen, und verlangen von ihm ein Zeichen!
Sie bekommen keins und werden nur an Jona erinnert, der 3 Tage und 3 Nächte im Bauch eines Fisches war. Dieses Zeichen wird sich an Jesus wiederholen, als er nach 3 Tagen von den Toten auferstand.
Die gleichen Leute, die von Jesus ein Zeichen forderten, haben dann die Menschen, die die Auferstehung Jesu bezeugten, bekämpft.
Sie haben die Zeit nicht erkannt, dass die Zeit erfüllt war, dass Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe(Gal 4,4), zu ihrer Erlösung in die Welt gesandt hat.

Bis heute gibt es viele, die dieses Zeichen von Gott nicht annehmen und so in ihren Sünden sterben werden. Sie suchen überall. Der Weltraum wird nach Leben durchkämmt, die Religionen der Völker untersucht und danach gehandelt, aber von dem lebendigen Gott wollen sie nichts wissen, damit ihre eigenen Götzen ihre Berechtigung behalten können.
Die Geschichte mit Jesus ist noch nicht zu Ende, denn er wird ein zweites Mal auf der Erde erscheinen. Beim ersten Besuch hat er die Sünden der Welt gesühnt, so dass jeder frei werden kann.
Beim nächsten Besuch wird er die Herschaftsfrage klären und sich als König der Könige in Jerusalem niederlassen. Dies glauben und erwarten die meisten Menschen nicht. Sie wollen auch von keinem Gläubigen daran erinnert werden, denn sonst müssten sie ihren Lebensstil ändern.
Doch sie staunen, wenn wegen ein paar Aschewolken aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajökull der ganze Luftverkehr über Europa zum Stillstand kommt. Hilfe meine Rosen aus Argentinien sind nicht angekommen. Meine Nelken aus Kenia fehlen auch. Oder wie komme ich denn jetzt wieder nach Hause. Alles ist von einer Minute zur anderen anders und wir wissen nicht, was morgen auf uns zu kommt. Etwa wieder ein Erdbeben oder Hochwasser oder Wirbelsturm usw.
Jakobus hat es uns gesagt, dass wir nicht so selbstverständlich Dinge in Angriff nehmen sollen, sondern Gott fragen, was dran ist. Eine Zumutung für moderne Menschen der Instandtechnologie, wo alles auf Knopfdruck funktionieren muss!

Jak 4, 13 Nun also, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr zu bringen und Handel treiben und Gewinn machen. 14- die ihr nicht wisst, wie es morgen um euer Leben stehen wird; denn ihr seid ein Dampf, der eine kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet -15 statt dass ihr sagt: Wenn der Herr(JAHWEH) will, werden wir sowohl leben als auch dieses oder jenes tun. 16 Nun aber rühmt ihr euch in euren Großtuereien. Alles solches rühmen ist böse. 17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.

Das Gleichnis vom reichen Kornbauern geht in die gleiche Richtung. Nach einer üppigen Ernte will er den Rest seines Lebens genießen und Ruhe haben. Doch Gott sagt zu ihm: Du Narr noch in dieser Nacht geht dein Leben zu Ende und was hast du dafür vorbereitet(Lk 12, 13 - 21).

König David bittet den JAHWEH: Tue mir kund, JAHWEH, mein Ende und welches das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin!
Im Psalm 90 bittet Mose: Sättige uns am Morgen mit deiner Gnade, so werden wir jubeln und uns freuen in allen unseren Tagen(Vers 14).

Gott sagt, dass es mit dieser Erde einmal zu Ende geht. Sie wird wie ein alter Mantel zusammen gerollt und weggeworfen:
Heb 1, 10 - 12 "Du, HERR, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie werden veralten wie ein Kleid, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Kleid, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören."

Erkennt die Zeichen der Zeit und ergreift das Heil in Jesus Christus, so wird Euch die Zukunft nicht erschrecken, sondern Ihr werdet in der Gemeinschaft des Herrn bleiben für immer.

Samstag, 27. März 2010

Verfügbarkeit

Bei der Eisenbahn richtet sich die Leistung, die zu erbringen ist nach der Verfügbarkeit von Lokomotiven und Triebfahrzeugen. Wenn es im Bahnbetriebswerk keine einsatzbereite Lok gibt, kann kein Zug fahren. Für unterschiedliche Züge werden verschiedene Loks gebraucht. Große und kleine, aber eine für alle Züge gab es noch nie. Manche waren vielfältig eingesetzt, doch die installierte Leistung setzte ihnen Grenzen bei der Geschwindigkeit oder der Zugkraft. Wenn sich die Räder durchdrehen, war der Zug zu schwer. Der Dispachter muss also immer die richtige Lok zur Verfügung haben, wenn der Zug ans Ziel kommen soll. Manchmal ist so gar Doppeltraktion erforderlich, um den Zug über den Berg zu bringen. aber auch der einzelne Wagen kann nicht entladen werden, wenn ihn nicht eine Rangierlok zur Entladestelle bringt.

Wie steht es mit dem Reich Gottes? Wie wird es gebaut? Braucht Gott uns dazu oder macht er lieber alles alleine?
Ja, er JAHWEH Zebaoth ist der Baumeister und wir sollen uns als lebendige Steine in dieses geistliche Haus einbauen lassen(1.Pt 2, 5).
Stehen wir ihm dazu auch zur Verfügung oder wollen wir lieber unser eigenes Reich bauen, natürlich mit einem schönen frommen Anstrich, der jeder Kritik stand hält.
Als Erstes hat Jesus uns klar gemacht, dass er uns und nicht wir ihn erwählt haben(Joh 15, 16).

Er ist und bleibt der Chef beim Bau des Reiches, seines Friedensreiches, aber wir dürfen mitmachen, uns an seine Richtlinien halten und gehorsam sind beim Umsetzten derselben.

Paulus hat uns durch den Heiligen Geist aufgeschrieben, wie wir uns zur Verfügung stellen sollen, wie unser Dienst aussehen soll, wenn er gelingen soll.

1. Ratschlag

Römer 6, 12 - 14
12 So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorcht; 13 stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! 14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

2. Ratschlag

2.Tim 2, 14 - 16
14 Dies bringe in Erinnerung, indem du eindringlich vor Gott bezeugst, man solle nicht Wortstreit führen, was zu nichts nütze,sondern zum Verderben der Zuhörer ist. 15 Strebe danach, dich Gott gewährt zur Verfügung zu stellen als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämem hat, der das Wort der Wahrheit in gerader Richtung schneidet! 16 Die unheiligen, leeren Geschwätze aber meide!

3. Ratschlag

2.Tim 3, 14 - 17
14Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast, 15 und weil du von Kind auf die heiligen Schrifen kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. 16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

4. Ratschlag

Röm 12, 1 - 8
1 Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes eure Leiber, darzustellen als ein lebendiges heiliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. 2 Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Volkommene. 3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Mass des Glaubens zugeteilt hat. 4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben, 5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander. 6 Da wir verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, so lasst sie uns gebrauchen: es sei Weissagung in der Entsprechnung zum Glauben; es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre; 8 es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freundlichkeit.

5. Ratschlag

Röm 7, 6
Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so dass wir in dem Neuen des Geistes dienen und nicht in dem Alten des Buchstabens.

6. Ratschlag

Gal 5, 13 - 18
13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe! 14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." 15 Wenn ihr einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet! 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierden des Fleisches nicht erfüllen. 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.

7. Ratschlag, dieses Mal von Petrus übermittelt

1. Petrus 4, 7 - 11
Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet! 8 Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. 9 Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren! 10 Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade Gottes! 11 Wenn jemand redet, so rede er es als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die Gott darreicht, damit Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, dem die Herlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! AMEN.

Wer hat jetzt noch Lust zum Dienen und ist bereit im Weinberg Gottes zu arbeiten. Die Ratschläge können uns erschlagen und wir schrecken zurück.
Doch dies brauchen wir nicht zu tun, wenn wir wissen, dass Jesus der Anfänger und Vollender unseres Glauben ist und wir nur seine vorbereiteten Werke zutun haben(Eph 2, 10).

Geleitet vom Heiligen Geist wollen wir dem Herrn, unserem Gott und Vater, jederzeit zur Verfügung stehen und uns als lebendige Steine in sein Werk einbauen lassen.

Sonntag, 28. Februar 2010

Beständiges und bleibendes WORT GOTTES

Diese zwei Schneemänner standen in meinem Garten. Ich hatte Freude sie mit meiner Enkelin zu bauen. Ein paar Tage haben sie dagestanden, dann sind sie zerflossen und nur Hut, Augen und Knöpfe lagen noch auf der Wiese. Beim Bau haben wir schon gewusst, das wir nicht ewiges errichten, sondern nur etwas, was der Energie der Sonne nicht standhält.
So gibt es viel Vergängliches in unserem Leben. Wir können es mehr oder weniger lange erhalten, doch am Ende ist es nicht mehr da.

Gott hat uns deshalb etwas unvergängliches Ewiges gegeben, sein Wort. Wir nennen es "Heilige Schrift" oder kurz "Die Bibel". Sie gibt es in verschiedenen Übersetzungen aus dem hebräischen und griechischen Urtext.
Das schönste an der Bibel ist, dass ich sie immer wieder lesen kann und jedesmal wird mir etwas anders aufgeschlossen. Der große Aufschließer oder Offenbarer ist der Heilige Geist, der sie auch von verschiedenen Menschen aufschreiben ließ.
Gottes Wort ist ein lebendiges Wort. Es spricht zu mir. Doch für andere ist es nur von literarischen Wert oder ist ein Studienobjekt.
Dies hängt von uns Menschen ab, welche Stellung wir zu Gott haben. Der natürliche Mensch versteht nämlich nichts vom Reich Gottes und somit auch nichts von Gottes Wort. Es ist ihm eine Torheit(1. Kor 2, 14).
Der aus Gott Geborene versteht es und es wird ihm zum Heil(1. Kor 1, 30).

In einer Zeit in der nicht mehr sicher ist und vieles sehr schnell den Bach herunter geht, sollten wir uns auf das Ewige und das Beständige stellen und verlassen.
Alle Verheißungen des Wortes Gottes sind in Jesus Christus JA und AMEN. Nicht eine wird unerfüllt bleiben.
Weil Menschen nach dem Wort Gottes gehandelt haben, ist unser Land aufgeblüht. Doch wenn es sich anderen Lehren zugewandt hat(Faschismus, Okultismus, Marxismus, Stalinismus usw.) ging es wieder bergab.

Wir stehen heute in der gleichen Gefahr, wenn wir die Grundlage der göttlichen Liebe, sein Wort, aus unserer Entscheidungsfindung herausstreichen, nicht mehr relevant halten.
Wollen wir vor dem Nichts stehen, wie die Kinder deren Schneemann weggeschmolzen ist, oder wollen wir eine Zukunft haben, die über den Tod hinaus reicht, dann haltet am Wort Gottes fest und setzt es in Eurem Leben um.

Es ist herrlich keinen strafenden Gott über sich zu haben, den man mit Opfern besänftigen muss, sondern einen liebenden Vater, der einem in die Arme schließt und sagt:
"Ich habe Dich je und je geliebt und aus lauter Güte zu mir gezogen, Du bist mein!"

Wie man dahin kommt steht alles in diesem Buch, lest es und fragt einen, der Gott persönlich kennen gelernt hat, weil er in ihm Wohnung genommen hat.

Sonntag, 7. Februar 2010

Hören auf die Wahrheit

Neue Glocken wurden für die Lutherkirche in Radebeul gegossen. Es sind Friedensglocken, die die Stahlglocken ersetzen, welche als Ersatz für Bronzeglocken beschafft wurden, weil die ersten Glocken für das Töten von Menschen geopfert wurden. Das soll damals eine gute Sache gewesen sein, auch wenn es dem Wort Gottes widersprach: Du sollst nicht töten!

Zeitgeist heißt diese mächtige Stimme, die uns immer wieder verführen will, nicht auf Gottes Wort zu hören.

Deshalb steht mindestens drei Mal in der Bibel:

Heute so ihr seine Stimme(Gottes Stimme) hört, verstocket Eure Herzen nicht!

Nicht zu jedem spricht Gott so, wie er zu Samuel gesprochen hat. Er ist erst zu Eli gelaufen, weil er Gotte Stimme noch nicht kannte. Dann war er erschrocken, was Gott ihm zu sagen hatte. Gericht wurde angekündigt, weil Eli und seine Söhne das Gesetz Gottes nicht beachteten. Eine Ungeheuerlichkeit für einen Priester nicht nach dem Gesetz zu handeln. Die Strafe folgte auf dem Fuß und alle 3 starben.

Luther hat den gnädigen Gott erkannt, der seinen Sohn Jesus für unsere sündige Natur und unsere Schuld in den Tod gab. Er erklärte es seinen Landsleuten: Ihr seid aus Gnade durch den Glauben an Jesus gerettet, nicht durch eure Zahlung an den Herrn Tetzel.
Damit es auch jeder diese Wahrheit Schwarz auf Weiß haben konnte, übersetze er die Bibel ins Deutsche. Nun konnte jeder lesen, was Gott wirklich von ihm wollte und was er für uns getan hat und tun wird, wenn er auf sein Reden achtet und es umsetzt im Leben.
Es war etwas Neues, das jetzt in Deutsch gepredigt wurde und nicht mehr in Latein. Für das normale Volk war diese Sprache nicht verständlich, so dass sie nicht danach handeln konnten. In Deutsch wurde ihnen die Bezahlung des Ablasses erklärt. Weil sie es nicht besser wussten, zahlten sie lieber ihr letztes Geld, als verloren zu gehen. Als die Wahrheit ans Licht kam, gab es einen großen Aufruhr.

Heute ist es genau so wie damals, nur haben sich die Sprachrohre geändert. Wir hören überall eine Wahrheit der Herrschenden und nicht die des Herrschenden, JAHWEH ZEBAOTH.
Jesus hat seine Jünger mehrfach ermahnt:

Wer Ohren hat, der höre. Sehet zu was ihr hört(Mk 4,9+23; Lk 8,8+18).

Diese Aufforderung sollten wir unbedingt beachten, damit uns die Wahrheit nicht verloren geht.
Eine letzte Ermahnung sandte Jesus über den Apostel Johannes an die 7 Gemeinden in Kleinasien:

Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!(Off2, 7,11,17,29; 3,6,13,22).

Seitdem gibt es viele Rufer, die uns mitteilen, nicht von der Wahrheit abzuweichen oder sie erstmals zu ergreifen.

Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben(Joh 14, 8).

Wenn Du hören willst, wie Gott es meint und Du Dir, seinen Rat zu Herzen nehmen willst, dann lies Sprüche 2, 1-22. Ich drucke diese hier Worte nicht ab, damit Du wirklich in die Bibel guckst und liest, dabei wirst Du sicher noch mehr entdecken, was für Dein Leben nützlich sein wird. Bitte den Heiligen Geist, Dir das Wort aufzuschließen, damit Du großen Gewinn dabei hast.
Gott ist immer ein persönlicher Gott, der Dich und mich zu seinen Kindern zählen will.
Als Mose Gott am brennendem Strauch gegegnete sagte dieser zu ihm: Ich bin der Gott deines Vater, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.
Lasst uns das Wort der Wahrheit mit Freuden hören und danach handeln(Heb2. 1-4).

Dienstag, 19. Januar 2010

Verankerung

Die Tragseile der Seilbahn sind unten und oben fest eingespannt, verankert, so dass die Kabinen darauf rollen können. Ohne diese sehr stabilen Befestigungen wäre ein Fahrbetrieb nicht möglich. Tausende vertrauen sich täglich diesen Verankerungen an und kommen sicher auf den Berg und auch wieder herunter.

Für unser tägliches Leben brauchen wir auch eine stabile Verankerung.
Das sichere Fundament auf dem ich stehe, ist Jesus Christus.

1. Kor 3, 11 Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Dieser Jesus Christus ist Grundstein, Fels und Eckstein der Gemeinde. Wer sein Leben auf diesen Felsen baut, wird auch bei einer Sturmflut keinen Schaden erleiden, denn aus allem errettet uns der Herr. Paulus ist ein guter Zeuge für diese Errettungen und er beschreibt sie im 1. Kapitel des 2. Korintherbriefes.
Vers 9 Wir selbst aber hatten in uns selbst schon das Urteil des Todes erhalten, damit wir nicht auf uns selbst vertrauen, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.
vers 10 Und der hat uns aus so großer Todesnot errettet und wird uns erretten; auf ihn hoffen wir, dass er uns auch ferner erretten werde.

Auf einem Fundanent kann ich stehen, doch wenn ein starker Sturm kommt, kann ich umgehauen werden. Ich brauche noch einen Halt für die Hände, wo ich mich anklammern kann. Ich habe schon viele Bilder gesehen, wo Menschen vom Strum weg getrieben wurden, weil sie sich nirgendwo anhalten konnten. Selbst zu Zweit oder zu Dritt wurden sie ein Spielball des Windes.
Gott hat uns das prophetische Wort, dieses ist die Hoffung für unsere Seele in den Stürmen dieser Zeit, gegeben. Verachten wir es nicht!
Heb 6, 18 - 20
Damit wir durch zwei unterschiedliche Dinge, bei denen Gott doch unmöglich lügen kann, einen starken Trost hätten, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die vorhandene Hoffnung zu ergreifen. Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhanges hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns hineingegangen ist, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist.
Petrus nimmt auf die Erlebnisse bei der Verklärung Jesu bezug, um uns an die Prophetien zu erinnern.
2. Ptr. 1, 18 - 21 Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem Berg waren. Und so besitzen wir das prophetische Wort um so fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht, indem ihr wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist.
Vom Fundament spannt sich das Seil der Hoffung bis in das göttliche Heiligtum des Himmels. Es ist oben und unten festeingespannt und hält allen Belastungen unseres Lebens stand. Wir müssen uns nur wie ein Bergsteiger am Sicherungsseil einklinken, dann können wir nicht mehr vom Winde verweht werden. Als Gemeinde stehen wir alle auf dem selben Fundament, doch jeder braucht sein eigenes Sicherungsseil, seinen eigenen Anker, der im Heiligtum festgemacht ist. Du kannst dich nicht bei einem anderen einklinken und von seiner Stärke leben. Dein Seil ist die persönliche Verbindung zu deinem Erlöser. Für ihre Pflege bist du auch selbst verantwortlich. Es kann kein Zweiter für dich tun. Der Vorteil dabei ist, dass du stark wirst in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke(Eph 6, 10). So wie jeder Bergsteiger selbst am Seil hängen muss, um gesichert zu sein, so brauchst auch du die persönliche Verbindung zu deinem Gott durch Gebet, Wort und Gemeinschaft.

Ein paar prophetische Worte, die dich heute anrühren sollen. An ihnen kannst du die Stabilität deiner Verankerung prüfen:

Jes 54, 17
Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirstdu schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des Herrn und ihre Gerechtigkeit von mir her, spricht der Herrn.

Jes 65, 17 - 19
Denn siehe, ich schaffe einen neuenHimmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen. Vielmehr freut euch und frohlockt allezeit über das, was ich schaffe! Denn siehe, ich schaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude. Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen. Und die Stimme des Wehklagens wird darin nicht mehr gehört werden.

Hes 18, 24
Wenn aber ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut nach all den Greuln, die der Gottlose verübt hat - tut er es, sollte er leben? -: Anall seine gerechten Taten, die er getan hat, soll nicht mehr gedacht werden. Wegen seiner Untreue, die er begangen hat und wegen seiner Sünde, die er getan hat, ihretwegen soll er sterben.

Hes 18, 27 + 28
Wenn aber ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, umkehrt und Recht und Gerechtigkeit übt: er wird seine Seele am Leben erhalten. Sieht er ein und kehrt er um von allen seinen Vergehen, die er begangen hat: leben soll er und nicht sterben.

Dan 9, 24
Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um das Verbrechen zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Schuld zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Gesicht und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.

Hab 3, 18 + 19
Ich aber, ich will in dem Herrn frohlocken, will jubeln über den Gott meines Heils. Der Herr, der Herr ist meine Kraft. Den Hirschen gleich macht er meine Füße, und über die meine Höhen lässt er mich einherschreiten.

Joh 6, 47 - 51
Jesus spricht:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt hat ewiges Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestrorben. Dies aber ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit man davon esse und nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ichgeben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

Joh 17, 3
Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Jeder kann nun diese Aufzählung von prophetischen Worten mit den Worten ergänzen, die ihm ein besonderer Halt geworden sind, als er im Sturm auf dem Fundament stand und nicht weggeweht wurde.

Montag, 4. Januar 2010

Paukenschlag

Das ist eine Geburtstagstorte zum 95. Geburtstag nach einem langen Leben mit vielen Paukenschlägen, aufmunternd oder erschreckend. Im Mittelalter gab es den Trommelwirbel vor der Verkündigung einer neuen Nachricht durch den Herold des Fürsten auf dem Marktplatz.
Auch Joseph Hayden benutzte Pauken, um die Zuhörer seiner Musik aufzuschrecken, weil sie beim Zuhören meist einschliefen und den Wert der Darbietung nicht würdigten. So schuf er die Sinfonie mit dem Paukenschlag. In einem Augenblick waren sie alle wieder munter!

So ist es auch in diesem Jahr. Mit der Jahresloung 2010 will uns Jesus wecken. Sie ist ein richtiger Paukenschlag.
Er spricht:

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Joh 14, 1

Wir haben es nötig aufgerüttelt zu werden. Wir dämmern so dahin und lassen uns von den Nachrichten einlullen. Sie tun das Beste, was sie können, damit wir alles hinnehmen und nichts hinterfragen. Zum Beispiel warum den Bänkern nichts passiert, wenn eine Bank Pleite geht. Es ist System dahinter, nämlich die Masse immer ärmer zu machen und die Reichen immer reicher, um sich gleichzeitig die Macht zu sichern. Brot und Spiele als Grundausstattung für das Volk ist gut, ja nicht mehr, und schon gar nicht sie zum Denken anzuregen. Das verhindern die vielen PC-Spiele und Fernsehshows. Ablenkung zu jeder Tages- und Nachtzeit, damit keiner zur Ruhe kommt und über den Sinn des Lebens nachdenkt.

Und nun erlaubt sich einer, uns wach zurütteln, damit wir nicht mit untergehen, wenn alles den Bach hinab geht. Es ist der, der vom Vater gekommen ist und als Mensch auf dieser Erde gelebt hat, bis zu dem Punkt wo er für die Sünde der ganzen Welt gestorben ist.

Schon zu seinen Lebzeiten haben ihn die Menschen nicht verstanden, weil sie eine andere Vorstellung von einem Erlöser hatten. Die ihn aber verstanden haben, wurden durch den Heiligen Geist geleitet, uns alles auf zuschreiben, was Jesus aus Nazareth getan hat und warum er es tat. Aus Liebe zu uns tat er alles, damit wir Kinder seines Vaters werden können.

Zuerst ruft er uns zu, das wir nicht erschrecken sollen. Vor ihm nicht und auch vor dem, was auf der Welt los ist.
Wenn ihr an meinen Vater JAHWEH glaubt, der Himmel und Erde geschaffen hat, wird alle Furcht von euch weichen, denn er liebt euch von ganzem Herzen. Fürchtet euch nicht, mit diesen Worten hat Jesus seine Jünger oft ansprechen müssen, z. B auf dem stürmischen See oder nach der seiner Auferstehung.
Dann sollen wir an ihn, Jesus, glauben, als den Gesandten des Vaters, den Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Dieses glauben an IHN bedeutet nicht, das wir alles glauben sollen, was über ihn geschrieben und gesprochen wurde, nicht was Menschen von ihm sagen, sondern IHM als Person, die zu uns Menschen gesprochen hat:

Ich bin der gute Hirte, ich bin gekommen, dass ihr das Leben und volle Genüge habt.
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern
das Licht des Lebens haben.
Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Reben.
Ich habe euch erwählt, nicht ihr mich, dass ihr Frucht bringt und eure Frucht bleibt.
Ich bin das Brot des Lebens.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben.
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Ich bin das A und das O
Ich bin der Erste und der Letzte.
Ich und der Vater sind eins.
Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.
Ich bin Gottes Sohn.
Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.

Wir dürfen an ihn glauben, wer er wirklich ist, Gottes Sohn. So werden wir mit seinem Leben verbunden.
Jesus war und ist kein Religionsstifter, sondern der Erlöser , der uns losgekauft hat aus dem Reich der Sünde, des Gesetzes und des Todes, damit wir Kinder eines Vaters werden, der uns vor Grundlegung der Welt geliebt hat.
Wir sollen uns nicht verführen lassen von Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, gegründet auf die Elemente der Welt und nicht Christus gemäß(Kol 2, 8). Denn die ganze Gottheit wohnt in Christus leibhaftig und wir sind in ihm zur Fülle gebracht. Jesus ist das Haupt jeder Gewalt und Macht(Kol 2, 9)

Deshalb heute dieser Paukenschlag, wacht auf, folgt Jesus nach und lasst ab von dem was kein Leben in sich hat. Leiht ihnen nicht mehr euer Ohr, sondern hört, was uns Gott heute zu sagen hat: Ich habe dich je und je geliebt und aus lauter Liebe zu mir gezogen.
Seine Liebe gilt uns immer noch. Heute ist noch die Gelegenheit sich ins Vaterhaus Gottes zu retten.
Gott ist dabei alles zu erschüttern, damit wir erkennen, das wir ein unvergängliches Reich empfangen haben(Heb 12, 25 - 29).
Noch ist Gnadenzeit und jeder, der den Herrn anruft, wird gerettet werden.
Hörst du das Signal von Gottes Thron? Die Welt will es übertönen, doch es dringt durch, damit auch du eine Chance hast, die Wahrheit zuerkennen und anzunehmen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes Jahr 2010: Hört auf seine Stimme und ihr werdet leben.

Es gibt keinen anderen Erlöser und es ist den Menschen kein anderer Name gegeben, in dem sie gerettet werden können(Apg 4, 12).

Jesus sagte seinen Zuhörern: Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag(Joh 12, 48).

Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden wettlauf, in dem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes(Heb 12, 1 + 2).