Dienstag, 31. August 2010

Für die Ewigkeit bestimmt

Der Staff in Kärnten vom Goldeck gesehen. Die Abbruchfläche trägt das spezielle Schichtenbild, wie sich die Berge aus der Ebene erhoben haben. Es wurde schon viel Schweiß vergossen, um alles genau zu ergründen, wie es geschehen ist.

Die Urlaubszeit ist eine schöne Zeit, Zeit zum Entdecken, Zeit zum Erholen, Zeit zum Nachdenken, Zeit zur körperlichen Betätigung, Zeit zum Lesen, Zeit zum Schauen, Zeit zum Abschalten.
Ich danke meinem Gott und Vater JAHWE für diese besondere Zeit in diesem Jahr.


Bei durchwachsenem Wetter nimmt man sich mehr Zeit zum Lesen und Nachsinnen, als wenn die Sonne am wolkenlosen Himmel einen schon am Morgen auf die Berge lockt.
Der Blick von den Bergen ist schön und majestätisch, doch der Blick in die Bibel ist lebensnotwendig. Dieses Mal führte mich der Heilige Geist in den Prediger und in das Hohe Lied, Wort Gottes über das wenig gepredigt wird, doch ich habe es als guten Schatz gefunden, gerade in einer Zeit, wo ich eingespannt bin vom Morgen bis zum Abend, weil ich mit meiner Frau meine 96-jährige Mutti pflege und versorge.
Der Prediger schreibt viel von Nichtigkeit und dem Haschen nach dem Wind, wenn es sich nur um das Irdische dreht. Wir brauchen einen Blick für die Ewigkeit! Sonst drehen wir hier durch und reiben uns auf, doch mit dem Blick auf die Ewigkeit bekommt alles einen Sinn.
Umsonst hat uns Gott(JAHWE) nicht schon vor Grundlegung der Welt geliebt und erwählt, dass wir seine Kinder werden sollen. Diese Sehnsucht nach dem Bleiben liegt in uns und jeder reagiert darauf anders. Der Eine lässt sich in Stein hauen oder aus Bronze gießen, um die Zeit zu überdauern, der Andere geht auf die Zusagen JAHWES ein und bekommt schon zu Lebzeiten ewiges Leben in Jesus Christus und kann so getrost sterben, ohne dass er stirbt(Joh 11, 25+26).

Nun zum Prediger, hier sind ein paar wichtige Verse:
Prediger 3, 10 - 14
Ich habe das Geschäft gesehen, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, sich abzumühen. Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.
Ich erkannte, dass es nichts Besseres bei ihnen gibt , als sich zu freuen und sich in seinem Leben gütlich zu tun. Aber auch, dass jeder Mensch isst und trinkt und Gutes sieht bei all seinem Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
Ich erkannte, dass alles, was Gott tut, für ewig sein wird. Es ist nichts hinzuzufügen und nichts wegzunehmen. Und Gott hat es so gemacht, damit man sich vor ihm fürchtet.

Prediger 5, 17 - 19
Siehe, was ich als gut, was ich als schön ersehen habe: Dass einer isst und trinkt bei all seiner Mühe, mit der es sich abmüht unter der Sonne, die Zahl seiner Lebenstage, die Gott ihm gegeben hat: denn das ist sein Teil.
Auch jeder Mensch, dem Gott Reichtum und Güter gegeben und den er ermächtigt hat, davon zu genießen und sein Teil zu nehmen und sich bei seiner Mühe zu freuen. - das ist eine Gabe Gottes.
Denn er denkt nicht viel an die Tage seines Lebens, weil Gott ihm mit der Freude seines Herzens beschäftigt.

Prediger 7, 13 + 14
Sieh das Werk Gottes an! Ja, wer kann gerade machen, was er gekrümmt hat?
Am Tag des Glücks sei guter Dinge! Und am Tage des Unglücks bedenke: Auch diesen hat Gott ebenso wie jenen gemacht; gerade deshalb, weil der Mensch gar nichts herausfinden kann von dem, was nach ihm ist.

Prediger 8, 16 + 17
Als ich mein Herz darauf richtete, Weisheit zu erkennen und das Treiben zu besehen, das auf Erden geschieht, - denn weder bei Tag noch bei der Nacht sieht man Schlaf mit seinen Augen(in den Augen Gottes) -
da sah ich am ganzen des Werkes Gottes, dass der Mensch das Werk nicht ergründen kann, das unter der Sonne geschieht. Wie sehr der Mensch sich auch abmüht, es zu erforschen, so ergründet er es nicht. Und selbst wenn der Weise behauptet, es zu erkennen, er kann es doch nicht ergründen.

Die Furcht vor Gott kann man bei allen Menschen erkennen, die anderen Göttern dienen als JAHWE. Sie sind von der Angst beseelt, ja nichts falsch zu machen, um ihre Götter nicht zu verärgern. Sie leben in ständiger Furcht vor der Zukunft, weil sie keine Heilsgewissheit kennen.
Bei uns sollte es nicht so sein, denn JAHWE ist unser Vater geworden, wenn wir das Opfer seines Sohnes Jesus für unsere sündige Natur angenommen haben. Wir dürfen uns in Christus freuen und fröhlich sein, auch in schweren Tagen, denn von ihm strömt die Kraft in unser Leben, alles mit ihm zu bewältigen.
Die Kraftzufuhr ist unabhängig von unseren Gefühlen und vom Wetter, sie geschieht jederzeit, wenn wir den Hahn nicht selbst zu drehen. Gott gibt über Bitten und Verstehen, mehr als wir bedürfen, damit wir ein überfließendes Gefäß für unsere Mitmenschen sind, die JAHWE noch nicht kennen.
Gerade die bewusste Freude an der Liebe Gottes an den Regentagen ist mir eine Stärkung gewesen. Wenn alles grau in grau ist, verändert sich der Liebesfluss Gottes zu uns nicht. Vielmehr werden wir nicht abgelenkt, von dem was es täglich an Neuem zu entdecken gab, wenn die Sonne nicht durch Wolken verdeckt war. So wie die Sonne immer scheint, so ist auch Gottes Liebe zu uns, die er ausgegossen hat durchen Heiligen Geist in unsere Herzen. Sie fließt immer!
Alles hat JAHWE für die Ewigkeit angelegt! Eine ungeheuere Aussage von IHM ist dies, wo wir soviel Vergängliches um uns herum sehen. Und stimmt diese Aussage, weil er die ganze Schöpfung deshalb angelegt hat, um mit uns die Ewigkeit zu verbringen. Dazu wird er diese Erde wie einen alten Mantel zusammenrollen und wegtun und eine neue Erde und einen neuen Himmel schaffen in dem Gerechtigkeit herrscht.
Alle Versuche das Werk Gottes zu ergründen, hat dazu geführt, dass wir erkennen, dass die Schöpfung viel komplizierter aufgebaut ist, als wir es vor Jahren noch dachten. Mit jeder neuen Erkenntnis muss die Welt und das Universum älter werden, damit die vielen "Zufälle" auch eintreten konnten, bei der von Menschen so beliebten Evolution. Andere Wissenschaftler haben errechnet, dass die gesamte Masse des Universums nicht ausreicht, damit alle "Zufälle" eintreten konnten. Wir wissen nicht wie es weiter geht, schon morgen kann eine gewaltige Katastrophe alle unsere Überlegungen über den Haufen werfen. In den USA haben Wisenschaftler einen Canyon entdeckt, der sich nach starken Regenfällen gebildet hat und der sich in nur drei Tagen 7 Meter tief eingegraben hat in das Gestein(Canon des Lake Gorge www.dwg-radio.net).
Paulus schreibt im Korintherbrief, dass alle unsere Erkenntnis Stückwerk ist. Wir wissen immer mehr, haben aber trotz dem noch keinen Überblick über das ganze Werk Gottes.
So gar über die uns offenbarte Erlösung durch Jesus Christus streiten sich die Menschen bis heute, weil sie es eben genau wissen wollen aber nicht glauben wollen, was Gott gesagt hat.
Doch mit dem Glauben an die Wahrheit Gottes, Jesus Christus, kommt auch die Gewissheit, dass JAHWE Realität ist und er alles durch sein mächtiges Wort geschaffen hat.
Der Schreiber des Hebräerbriefes ruft uns auf, auf das Leben unserer Lehrer zu achten und besonders auf ihr Ende(Heb 13, 7). Abraham starb lebenssatt im hohen Alter und erwartete die Stadt, deren Baumeister Gott ist. Er hatte schon eine Vorahnung auf das neue Jerusalem Gottes, dass er für seine Kinder bereitet. Auch Derek Prince ist bewusst zum Herrn gegangen, er wusste was nach dem irdischen Tod folgt, die Herrlichkeit Gottes.
Die Ewigkeit hat zwei Orte für die Menschen parat, das neue Jerusalem Gottes für seine Kinder und den mit Schwefel brennenden Feuersee für alle, die von JAHWE nichts wissen wollen. Alle werden freiwillig den einen oder den anderen Ort erreichen. Ein Nirwana, wie es die Buddhisten lehren, wird es nicht geben.

Zwei Dinge sind mir wichtig geworden beim Lesen des Predigers:
1. Wisse von jedem Tag: Dies ist der Tag, den JAHWE gemacht hat, lasset uns freuen und fröhlich an ihm sein!
2. Vergiss nicht: Heute so ihr sein Wort hören werdet, verstocket eure Herzen nicht, sondern tut, was er euch sagt!

Beim Übergang in das sichtbare Reich Gottes interessiert uns nichts mehr von dem was uns auf Erden so wichtig war, dass wir es so gar in einem Testament festgelegt haben, wie es weiter gehen soll ohne uns. Wir machen einen gewaltigen Sprung in die Gegenwart Gottes und sind überwältigt von dem Neuen, das wir erleben, denn es war bisher nur im Glauben Realität und nicht im Schauen. Die überwältigende Herrlichkeit Gottes wird uns umgeben und wir werden aus dem Staunen nicht heraus kommen.
Wer nicht Gottes Kind geworden ist auf Erden, den wird das große Erschrecken erfassen, dass alles wahr ist von Gott, was man bisher nicht wahr haben wollte. Nun gibt es aber keine Umkehrmöglichkeit mehr. Die Weichen für den Stand in der Ewigkeit werden auf Erden gestellt.
Jetzt ist der Tag der Gnade, jetzt ist die Zeit des Heils. Du kannst heute noch das ewige Leben in Jesus Christus ergreifen, denn er wartet auf dich. Er hat dich wirklich und real schon erlöst, doch du musst es für dich ergreifen, weil Gott keinen Menschen zu etwas zwingt. Sein Erlösungswerk hat er aus Liebe zu uns getan. Diese Gnade bietet er jeden Menschen an, keiner ist ausgeschlossen, nur der, der es nicht haben will.

Einem Kollegen habe ich einmal nach dem Urlaub gesagt, nachdem er mich nach etwas Neuen gefragt hat, dass ich nach dem Urlaub der Ewigkeit zwei Wochen näher gekommen bin. Das gilt auch heute für die Zeit seit dem letzten Blogeintrag!
Von Billheimer gibt es dazu ein schönes Buch: Für den Thron bestimmt. Es lohnt sich über unsere Bestimmung nachzulesen und nachzudenken.

Freitag, 9. Juli 2010

Nachlesen bei Daniel: Gebt JAHWEH die Ehre, die ihm gebührt !!!

August der Starke, Standbild in der Landeshauptstadt Sachsen: Dresden
Erinnerung an die Vergangenheit, kann uns für die Zukunft lehren!

Heute geht es um längst vergangene Könige, die alle einen großen Namen in der Weltgeschichte hatten und auch noch haben, je nach dem von welcher Seite sie betrachtet werden.

Das Buch Daniel in der Bibel befasst sich wie kein anderes Buch in der Bibel mit den Königen außerhalb Israels und Judas. Diese Könige hatte große Macht auf der Erde und viele Völker unterworfen. Dieser Macht musste sich auch Israel und Juda beugen, Jerusalem wurde erobert und seine Bewohner gefangen weggeführt, dazu gehörte auch Daniel mit seinen 3 Freunden. Er kam an den Hof des Königs Nebukadnezars und wurde dort ausgebildet, doch er vergaß seine Herkunft nicht und auch die Gesetze und Gebote, die er als Israelit einzuhalten hatte. Dies tat er mit Freuden, auch in diesem fremden Land und eckte dabei das erste Mal an, als er die Speisen des Königs verschmähte, weil sie nicht koscher waren. Der Aufseher hatte Verständnis und ließ einen Versuch laufen, so dass die 4 Freunde Gemüse und Saft essen konnten. Nach posetiven Abschluss dürften sie ihre koschere Küche beibehalten, denn sie waren denen überlegen, an körperlicher Fittness, die von der königlichen Tafel aßen.
Auch in ihren geistigen und verstandesmässigen Denken und tun, waren sie überlegen und bekamen große Aufgaben im Staatswesen.
Viele kennen sicher die Geschichte vom Daniel in der Löwengrube und den 3 Freunden im Feuerofen. Diese Dinge geschahen, weil sie ihren Gott JAHWE treu geblieben sind und den Intrigen der einheimischen Staatsdiener zum Opfer fielen.
Doch in beiden Fällen war der Ausgang nicht so, wie sich das die Intriganten gedacht hatten, denn JAHWE wachte über seinen Getreuen und am Ende fanden die Frevler den Tod, samt ihren Familien. Der König, der hinters Licht geführt wurde, als er die Urteile vollstrecken musste, erkannte, dass der Gott der Juden, der höchste und einzige Gott ist und gab diesem die Ehre. An alle Landsleute ließ er diese Botschaft verkündigen: Es gibt nur einen Gott, das ist der Gott der Israeliten, seine treuen Diener hat er vor dem sicheren Tod bewahrt.
Vergesst es nicht und handelt danach(Dan 3, 28 - 30; 6, 26ff).
Nebukadnezar hat aber nicht lange daran festgehalten(Dan 2, 46 - 49) und wurde mit einem Traum gewarnt(Dan 4, 1 - 15), das sein Königtum von ihm genommen wird. Daniel deutet ihm den Traum und sagt, dass er nicht sündigen soll und Barmherzigkeit walten lassen sollte.

Als er wieder einmal mit sich selbst beschäftigt war und alles überlegte, was er geschaffen hat und wie groß er sei, da traf der Traum ein(Dan4, 25 - 28) und er lebte 7 Jahre wie ein Tier, ohne Haarschneiden und Nägel verschneiden. Er bekam Krallen wie die Vögel.

Erst nach 7 Jahren sah er zum Himmel auf und bekannt, dass JAHWE der mächtige und alleinige Gott ist, da wurde er wieder hergestellt und in sein Königtum eingesetzt.

Hier nun seine eigenen Worte(Dan 4, 31 34):
Und am Ende der Tage erhob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Und ich pries den Höchsten, und ich rühmte und verherrlichte den ewig Lebenden, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt. Und alle Bewohner der Erde sind wie nichts gerechnet, und nach seinem Willwen verfährt er mit dem Heer des Himmels und den Bewohnern der Erde. Und da ist niemand, der seiner Hand wehren und zu ihm sagen könnte: Was tust du? Zu derselben Zeit kehrte mein Verstand zu mir zurück, und zur Ehre meines Königtums kehrten meine Herrlichkeit und mein Glanz zu mir zurück. Und meine Staatsräte und meine Gewaltigen suchten mich auf, und ich wurde wieder in mein Königtum eingesetzt, und außergewöhnliche Größe wurde mir hinzugefügt.
Nun rühme ich, Nebukadnezar, und erhebe und verherrliche den König des Himmels, dessen Werke allesamt Wahrheit und dessen Weg allesamt Recht sind und der die erniedrigen kann, die im Stolz einhergehen.

Sein Sohn Belsazar verachtete die Erkenntnis des Vaters und wurde umgebracht, als er mit den Tempelgeschirr aus Jerusalem Mutwillen trieb(Dan 5).
Die Nachfolger Darius und Kyrus gaben JAHWE die Ehre und ihr Königreich wurde befestigt.
Kyrus nahm sogar den Auftrag JAHWEs an und ließ unter Esra (Esra 1, 1+2)den Tempel in Jerusalem wiederaufbauen.

Wenn schon die alten Herrscher erkannten, dass es nur einen Gott JAHWEH gibt, wieviel mehr müssten wir heute, nachdem sich JAHWEH durch seinen Sohn Jesus Christus offenbart hat, diesem einen Gott die Ehre geben, um unsere Existenz zu sichern und ein Leben in Frieden und Freude leben zu können.

Wach auf du deutsches Land, du hast genug geschlafen!
Reichen dir die Gerichte wegen Hitler usw. nicht?
Erhebst du dich wieder über den Gott des Himmels und der Erden
JAHWEH ZEBAOTH?
Nutze die Lehren der vergangenen Herrscher und setze Gott wieder auf den Platz, der ihm gebührt!
Auch in der EU musst du dich zu ihm bekennen!
Jesus hat deine ganze Schuld getragen, du brauchst das Opfer nur noch anzunehmen, an statt ihn seiner Gottes Sohnschaft zu berauben.

Das Wort Gottes ist mehr als ein Geschichtsbuch, es zeigt uns den Weg zur Rettung und zum Heil.

Matthäus 10, 32
Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir(JESUS) bekennen wird, zu dem werde ich mich bekennen vor meinem Vater(JAHWEH), der in den Himmeln ist.
Vers 33
Wer aber mich vor den Menschen verleugnen wird, den werde ich auch ich verleugnen vor meinem Vater, der in den Himmeln ist.

Galater 6, 7
Irrt euch nicht, Gott(JAHWEH) lässt sich nicht verspotten! Denn was ein Mensch sät, das wird er ernten.
Vers 8
Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch das Verderben ernten, wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewigws Leben ernten.

Dienstag, 8. Juni 2010

WEISHEIT

Abstieg vom Ankogel(Tauern)

Im Gebirge ist der Weg zum Gipfel nicht immer leicht. Auf dem ersten Blick sieht es aus, als wenn du gleich da bist, doch dann zieht es sich hin. Versteckte Niederungen sind hinter vordergründigen Hügeln versteckt. Es geht mühsam dem Ziel entgegen. Die Kondition lässt nach. Man hatte mit 3 Stunden Aufstieg gerechnet und ist nach 4 Stunden immer noch nicht am Ziel. Am Dobratsch und an der Kammspitze habe ich solche Erfahrungen gemacht. Wir Flachlandtiroler sind in den Bergen nicht zu Hause, auch wenn wie sie lieben, und so gibt es manche Überraschung.

Zwei Dinge sind in den Bergen wichtig:

Ein gesunder Menschenverstand und Weisheit.
Unser Verstand sollte uns immer wieder erinnern, nur auf markierten Wegen und mit der entsprechenden Ausrüstung unterwegs zu sein.
Die Weisheit brauchen wir, wenn wir in Neuland vordringen. Neue Wege zum Gipfel suchen oder unbekannte Abstiege wagen.

Die Weisheit brauchen wir auch im normalen Alltag, denn jeder Tag ist Neuland für uns. Wir waren noch nie so alt, wie wir morgen sein werden. Oder erreichen wir den morgigen Tag gar nicht, weil unser Leben plötzlich zu Ende ist auf dieser Erde.
Und wie geht es dann weiter? Hast du vorgesorgt und weißt, jetzt werde ich zu meinem Vater im Himmel gehen. Oder bist du unvorbereitet und merkst, es geht ja abwärts ins Totenreich. Dabei dachtest du, jetzt ist alles aus, aber es geht weiter, wie du es nicht haben wolltest. Hast alle ausgelacht, die über ein Leben nach dem Tode gesprochen haben und nun gibt es kein zurück mehr von dem Ort der Qual.
Ich habe gute Nachricht für dich. Besorge dir eine Bibel und lies die Sprüche, dort ist viel über Weisheit geschrieben, wer sie verachtet landet im Totenreich.

Wir wollen doch alle die Schlauesten sein, dann beachte was die Weisheit dir in den Sprüchen sagt.

Hier sind ein paar Kostproben, die deinen Appetit anregen sollen:

Sprüche 1, 8 Gehorche, mein Sohn, der Zucht deines Vaters und verwirf nicht die Weisung deiner Mutter! 9 Denn ein anmutiger Kranz für dein Haupt sind sie und eine Kette für deinen Hals. - Mein Sohn, wenn Sünder dich locken, so folge ihnen nicht!

Sprüche 2, 1 Mein Sohn, wenn du meine Reden annimmst und meine Gebote bei dir bewahrst, 2 indem du der Weisheit dein Ohr leihst, dein Herz dem Verständnis zuwendest, 3 ja, wenn du den Verstand anrufst, zum Verständnis erhebst deine Stimme, 4 wenn du es suchst wie Silber und wie schätzen ihm nachspürst, 5 dann wirst du verstehen die Furcht JAHWES und die Erkenntnis Gottes gewinnen. 6 Denn JAHWE gibt Weisheit. Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis. 7 Er hält für die Aufrichtigen Hilfe bereit, ist denen ein Schild, die in Lauterkeit wandeln, 8 indem er behütet die Pfade des rechts und den Weg seiner Frommen bewahrt.

Sprüche 3, 1 Mein Sohn, meine Weisung vergiss nicht, und dein Herz bewahre meine Gebote! 2 Denn Länge der tage und Jahre des Lebens und Frieden mehren sie dir.
3 Gnade und treue sollen dich nicht verlassen. Binde sie um deinen Hals, schreibe sie auf deines Herzens Tafel! 4 Und finde Gunst und feine Klugheit in den Augen Gottes und der Menschen!
5 Vertaue auf JAHWE mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! 6 Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade!

13 Glücklich der Mensch, der Weisheit gefunden hat, der Mensch, der Verständnis erlangt! 14 Denn ihr Erwerb ist besser als Silber und wertvoller als Gold ihr Gewinn.

19 JAHWE hat durch Weisheit die Erde gegründet, die Himmel befestig durch Einsicht.

21 Mein Sohn, lass sie nicht weichen aus deinen Augen, bewahre Umsicht und Besonnenheit!

Sprüche 5, 1 Mein Sohn, horche auf meine Weisheit, zu meiner Einsicht neige dein Ohr, 2 dass du Besonnenheit behälst und deine Lippen Erkenntnis bewahren! 3 Denn Honig träufeln die Lippen der Fremden, und glatter als Öl ist ihr Gaumen; 4 aber zuletzt ist sie bitter wie Wermut, scharf wie ein zweischneidiges Schwert. Ihre Füße steigen hinab zum Tod, auf den Scheol halten ihre Schritte zu. 6 Damit diu auf dem Pfad des Lebens nur nicht achtgibst, sind unset ihre Bahnen, und du erkennst es nicht.

Sprüche 8, 1 Ruft nicht die Weisheit? Die Einsicht, lässt sie nicht ihre Stimme erschallen?......
22 JAHWE hat mich geschaffen als Anfang seines Weges, als erstes seiner Werke von jeher. 23 Von Ewigkeit her war ich eingesetzt, von Anfang an, vor den Uranfängen der Erde. ....

Sprüche 9, 1 Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, hat ihre sieben Säulen ausgehauen. 2 Sie hat Schlachtvieh geschlachtet, hat ihren Wein gemischt, auch ihren Tisch gedeckt. 3 Sie hat ihre Mägde gesandt, lädt ein auf den Höhen der Stadt. 4 Wer unerfahren ist, der kehre hier ein! Wer ohne Verstand ist, zu dem spricht sie: 5 Kommt, esst von meinem Brot und trinkt von dem Wein, den ich gemischt! 6 Lasst fahren die Torheit und lebt und schreitet einher auf dem Weg der Einsicht!

Im neuen Testament wird Jesus Christus, der Sohn Gottes, mit der Weisheit gleich gesetzt:

1. Kor 1, 30 Von JAHWE aber kommt es, dass ihr in Christus Jesus seid, der uns geworden ist Weisheit von Gott und Gerechtigkeit und Heiligkeit und Erlösung; 31 damit, wie geschrieben steht:"Wer sich rühmt, der rühme sich des Herrn!"

Kol 2, 1 Denn ich will, das ihr wisst, welch großen Kampf ich habe um euch und die in Laodizea und alle, die mein leibliches Angesicht nicht gesehen haben, 2 damit ihre Herzen getröstet werden, vereinigt in Liebe und zu allem Reichtum an Gewissheit des Verständnisses zur Erkenntnis des Geheimnisses Gottes, das ist Christus, 3 in dem alle Schätze der Weisheit und Erkenntnis verborgen sind. 4 Dies sage ich aber, damit niemand euch verführe durch überredende Worte.

Nun ist es an dir das Gelesene zu verarbeiten und danach zu handeln. Du musst dich entscheiden, wie du dein Leben weiter gestalten willst.
Eins steht fest, Gott ändert sich nicht, seine Erlösung gilt. Bedenke es gibt keine andere!
Gott lässt sich von uns nicht verändern, sondern er verändert uns, wenn wir seinem Wort glauben und danach handeln. Sein Handeln an uns ist immer Liebe. Zum Beweis hat er uns seinen Sohn gesandt, damit wir einen Gott zum Anfassen haben und uns keine Vorstellungen über ihn machen müssen. Ist doch genial seine Weisheit!

Montag, 17. Mai 2010

Die ganze Welt liegt im Argen

So sagt es uns Johannes in seinem Brief(1. Joh 5, 19). Er meint damit nicht die schöne sichtbare Welt, wie hier auf dem Bild die Tscheppaschlucht mit ihren Wasserfällen in Österreich, die JAHWE zu unserer Freude geschaffen hat. Überall können wir JAHWES Kreativität und Einfallsreichtum sehen(Röm 1, 19+20), sondern Johannes spricht über den geistigen Zustand, der sich im Handeln der Menschen widerspiegelt.
Vierzehn Tage mal raus aus dieser hässlichen Welt und abtauchen in die Schönheit der Natur in Wald, Feld und auch im Meer. Das Zurück bringt uns dann den Schock, statt den gewünschten Erholungseffekt.

Wirklich heraus kommen wir nur, wenn wir unser Leben auf ein neues Fundament stellen: Jesus Christus!

Jesus beschreibt diesen Zustand im 17. Kapitel des Johannesevangeliums, dass wir zwar noch in dieser Welt sind, aber nicht mehr von dieser Welt sind(Vers 14 - 16).
Es ist tragfähig in jeder Banken-, Wirtschafts- und EURO-Krise.

Beim Propheten Jeremia habe ich eine interessante Parallele entdeckt:

Jer 10, 1 -11 Hört das Wort, das JAHWE zu euch redet, Haus Israel!
So spricht JAHWE:
Gewöhnt euch nicht an den Weg der Nationen und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Nationen vor ihnen erschrecken!
Denn die Ordnungen der Völker - ein Götze ist es, der sie gab. Ja, ihre Götzen sind Holz, das einer aus dem Wald geschlagen hat, ein Werk von Künstlerhänden, mit dem Schnitzmesser hergestellt. Man schmückt es mit Silber und mit Gold. Mit Nägeln und mit Hämmern befestigen sie es, dass es nicht wackelt. Sie sind wie eine Vogelscheuchen im Gurkenfeld und reden nicht; sie müssen getragen werden, denn sie gehen nicht. Fürchtet euch nicht vor vor ihnen! Denn sie tun nichts Böses und Gutes tun können sie auch nicht.

Keiner ist dir gleich, JAHWE. Du bist groß, und groß ist dein Name durch deine Macht. Wer sollte dich nicht fürchten, König der Nationen? Denn das bebührt dir! Denn unter allen Weisen der Nationen und in all ihren Königreichen ist niemand dir gleich.

Sie sind allsamt dumm und töricht; die Unterweisung der Nichtigkeiten - Holz sind sie. Dünngeschlagenes Silber wird aus Tarsis geberacht und Gold aus Ufas, ein Werk des Kunsthandwerkers und der Hände des Goldschmiedes. Violetter und roter Purpur ist ihr Gewand, sie alle sind ein Werk von Kunstfertigen.

Aber JAHWE ist in Wahrheit Gott. Er ist der lebendige Gott und ein ewiger König. Vor seinem Grimm erbebt die Erde, und seinen Zorn können die Nationen nicht ertragen.
So sollt ihr zu ihnen sagen:
die Götter, die den Himmel und die Erde nicht gemacht haben, die werden von der Erde und unter diesem Himmel verschwinden.

JAHWE setzt noch einen drauf, wenn er sagt, dass Himmel und Erde vergehen werden aber sein Wort Bestand hat in Ewigkeit.

Ich bin dankbar, dass dieser JAHWE mein Vater ist, in Jesus Christus, seinem Sohn. Und er jeden, der seinem Sohn glaubt ewigws Leben zugesichert hat.
Mit Jesus hat die Zukunft für dich und mich schon begonnen, eine Zukunft, die über die Grenze des Irdischen hinaus geht in die Ewigkeiten der Ewigkeiten.

Ihm , dem lebendigen Gott JAHWE, sei der Ruhm und die Ehre zu allerzeit, auch mitten in der Krise, denn er will uns nicht verlassen und auch nicht versäumen. Seine Berufungen und Erwählungen sind von ihm aus unwiderruflich! Halleluja! Amen!

Donnerstag, 13. Mai 2010

Himmelfahrt

Heute ist Feiertag in Deutschland. Gestern wurde mir an vielen Stellen ein guter Feiertag gewünscht. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass man sich nicht mehr getraut, Himmelfahrtstag zu sagen. Vor wem hat man Angst? Vor den Mitmenschen oder vor der Konsequenz dieses Tages. Ja, denn eine Prophetie wurde uns gegeben, als Jesus Christus vom Ölberg in den Himmel aufgehoben wurde.
Berge haben eine Anziehungskraft und so bin ich gern mit meiner Frau in den Bergen. Auf dem Bild seht ihr die Bergstation der Ankogelseilbahn links und rechts das Hannoverhaus mitten in den österreichischen Bergen. Vom Ölberg hat man auch eine herrliche Aussicht
So begeistert wie wir auf die Berge steigen, ist auch Jesus auf den Ölberg gestiegen, um den Weg zum Vater anzutreten. Die Jünger haben nicht gewusst, was an diesem Tag geschehen würde. Staunend schauten sie Jesus hinterher, als er sich von ihnen verabschiedet hatte und eine letzte Anweisung gab, in Jerusalem zu bleiben, bis sie mit der Kraft aus der Höhe ausgerüstet würden.
Dann traten noch zwei Engel auf, um ihnen das eben Geschehene zu erklären. Dabei blickten sie weit in die Zukunft und sagten, dass Jesus so wiederkomen würde, wie sie ihn haben auffahren sehen.
Seit dem sind 2000 Jahre vergangen und es werden immer mehr Leute, die an der Wiederkunft Jesu zweifeln. Doch bei Gott sind 1000 Jahre wie ein Tag, der gestern vergangen ist.
Diejenigen, die an der Wiederkunft festhalten, werden oft belächelt und verspottet. Meine Mutti wurde sogar von einem lutherischem Pfarrer verwundert angesprochen, dass sie an so etwas noch glaube.
Ja, ich glaube an die Aussagen des Wortes Gottes und es wird geschehen, das Jesus auf dem Ölberg bei Jerusalem zurückkommen wird, um sein Friedensreich aufzurichten.

Das ist auf dem Ölberg geschehen:
Apg 1, 10 + 11 Und als sie gespannt zum Himmel schauten, wie er auffuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die auch sprachen: Männer von Galiäa, was steht ihr und seht hinauf zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel.

Aussage Jesu zu seinen Jüngern vor seinem Opfertod für uns:
Lk 21, 25 - 28 Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen und auf der Erde Angst der Nationen in Ratlosigkeit bei brausendem Meer, während die Menschen verschmachten vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen, denn die Kräfte der Himmel werden erschüttert werden. Und dann werden sie den Sohn des Menschen kommen sehen in einer Wolke mit Macht und großer Herlichkeit. Wenn diese Dinge anfangen zu geschehen, so bilckt auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht.
In Matthäus 24, 29 - 31 und Markus 13, 24 - 27 wird das Gleiche berichtet.
Wenn Gott etwas 3x aufschreiben lässt, dann ist es von großer Bedeutung und unterstreicht seine Sorge um uns, damit wir nicht verloren gehen, sondern bei ihm auch ankommen!

Aussage des Propheten Sacharia zum gleichen Ereignis, schon 400 Jahre bevor Jesus auf unsere Welt kam:
Sach 12, 9 + 10 Und es wird geschehen an jenem Tag, da trachte ich danach, alle Nationen zu vernichten, die gegen Jerusalem herankommen. Aber über das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden mich erblicken, den sie durchbohrt haben, und werden wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.
Sach 14, 4 Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem liegt im Osten: und der Ölberg wird sichvon seiner Mitte aus nach Osten und nach Westen spalten zu einem sehr großen Tal, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen.

Verdrängen wir den Himmelfahrtstag nicht, sondern erinnern wir uns an diese Aussagen Gottes, dass er sein Friedesreich aufrichten will. Er wird es tun, denn er hat die Kraft und die Macht dazu, seine Worte in die Tat umzusetzen.

Wer heute schon sein Kind ist, braucht sich nicht zu fürchten, sondern kann sich freuen, dass das geschieht, was er geglaubt hat.
Den Ungläubigen wird Angst und Bange werden, doch noch ist Gnadenzeit. Jesus kann noch als Erlöser angenommen werden.

Vergessen wir nicht, so wie unser irdisches Leben endlich ist, ist auch unsere Erde endlich. Was sichtbar ist, ist endlich und vergänglich, was aber unsichtbar ist, ist ewig. Darum wird man bei der Wiedergeburt ein ewiger Geist, der in der Lage ist mit Gott Gemeinschaft zu haben(1.Kor 6, 17).

Samstag, 24. April 2010

Zeichen der Zeit

Die Wetterbeobachtung ist in den letzten Jahren immer besser geworden. Mit Sateliten und Computern wird alles erfasst und bearbeitet, damit wir genau wissen, was morgen am Himmel los ist und wie wir uns anziehen müssen. Schon Jesus hat es erlebt, wie Menschen mit der Beobachtung von Wolken und Wind umgegangen sind. Er bescheinigte ihnen eine gute Auffassungsgabe und richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen.
Wir machens heute wesentlich besser als die Menschen vor 2000 Jahren.
Aber eins haben wir mit ihnen noch gemeinsam:

Wir können die Zeichen der Zeit nicht erkennen!!!

So hat es Jesus zu seinen Zuhörern gesagt:
Und die Pharisäer und Sadduzäer kamen herbei, und um ihn zu versuchen, baten sie ihn, er möge ihnen ein Zeichen aus dem Himmel zeigen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Wenn es Abend geworden ist, so sagt ihr: Heiteres Wetter, denn der Himmel ist feuerrot; und frühmorgens:Heute stürmiges Wetter, denn der Himmel ist feuerrot und trübe. Das Aussehen des Himmels wisst ihr zwar zu beurteilen, aber die Zeichen der Zeit könnt ihr nicht beurteilen(Mt 16, 1 - 3).
Sie haben nicht erkannt, dass der Sohn Gottes vor ihnen stand. Dieser Mensch, den sie nicht einschätzen und beurteilen konnten oder auch wollten, passte nicht in ihr Denkschema der Erlösung und des kommenden Friedensreiches. Sie sahen einen Widerspruch: Auf der einen Seite sahen sie Zeichen und Wunder, die nur ein Gott tun kann, und auf der anderen Seite sahen sie, wie er die überlieferten Gebote Gottes nicht beachtete und ganz anders handelte.
Er warf keinen Stein auf die Ehebrecherin, sondern benadigte sie. Er heilte am Sabbat die Kranken, doch dieses Heilen war eigentlich keine Tat von ihm, sondern nur ein Wort, dass er aussprach: Strecke deine Hand aus oder stehe auf und nimm dein Bett und gehe heim. In diesen Worten war Kraft, denn die Menschen konnten in diesem Augenblick das tun, was er gesagt hat, obwohl es ihnen bisher unmöglich war. So wussten sie in ihrem Inneren, dass sie es mit Gott zu tun haben mussten. Nun wollten sie es ganz genau wissen, und verlangen von ihm ein Zeichen!
Sie bekommen keins und werden nur an Jona erinnert, der 3 Tage und 3 Nächte im Bauch eines Fisches war. Dieses Zeichen wird sich an Jesus wiederholen, als er nach 3 Tagen von den Toten auferstand.
Die gleichen Leute, die von Jesus ein Zeichen forderten, haben dann die Menschen, die die Auferstehung Jesu bezeugten, bekämpft.
Sie haben die Zeit nicht erkannt, dass die Zeit erfüllt war, dass Gott seinen Sohn, geboren von einem Weibe(Gal 4,4), zu ihrer Erlösung in die Welt gesandt hat.

Bis heute gibt es viele, die dieses Zeichen von Gott nicht annehmen und so in ihren Sünden sterben werden. Sie suchen überall. Der Weltraum wird nach Leben durchkämmt, die Religionen der Völker untersucht und danach gehandelt, aber von dem lebendigen Gott wollen sie nichts wissen, damit ihre eigenen Götzen ihre Berechtigung behalten können.
Die Geschichte mit Jesus ist noch nicht zu Ende, denn er wird ein zweites Mal auf der Erde erscheinen. Beim ersten Besuch hat er die Sünden der Welt gesühnt, so dass jeder frei werden kann.
Beim nächsten Besuch wird er die Herschaftsfrage klären und sich als König der Könige in Jerusalem niederlassen. Dies glauben und erwarten die meisten Menschen nicht. Sie wollen auch von keinem Gläubigen daran erinnert werden, denn sonst müssten sie ihren Lebensstil ändern.
Doch sie staunen, wenn wegen ein paar Aschewolken aus dem isländischen Vulkan Eyjafjallajökull der ganze Luftverkehr über Europa zum Stillstand kommt. Hilfe meine Rosen aus Argentinien sind nicht angekommen. Meine Nelken aus Kenia fehlen auch. Oder wie komme ich denn jetzt wieder nach Hause. Alles ist von einer Minute zur anderen anders und wir wissen nicht, was morgen auf uns zu kommt. Etwa wieder ein Erdbeben oder Hochwasser oder Wirbelsturm usw.
Jakobus hat es uns gesagt, dass wir nicht so selbstverständlich Dinge in Angriff nehmen sollen, sondern Gott fragen, was dran ist. Eine Zumutung für moderne Menschen der Instandtechnologie, wo alles auf Knopfdruck funktionieren muss!

Jak 4, 13 Nun also, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr zu bringen und Handel treiben und Gewinn machen. 14- die ihr nicht wisst, wie es morgen um euer Leben stehen wird; denn ihr seid ein Dampf, der eine kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet -15 statt dass ihr sagt: Wenn der Herr(JAHWEH) will, werden wir sowohl leben als auch dieses oder jenes tun. 16 Nun aber rühmt ihr euch in euren Großtuereien. Alles solches rühmen ist böse. 17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde.

Das Gleichnis vom reichen Kornbauern geht in die gleiche Richtung. Nach einer üppigen Ernte will er den Rest seines Lebens genießen und Ruhe haben. Doch Gott sagt zu ihm: Du Narr noch in dieser Nacht geht dein Leben zu Ende und was hast du dafür vorbereitet(Lk 12, 13 - 21).

König David bittet den JAHWEH: Tue mir kund, JAHWEH, mein Ende und welches das Maß meiner Tage ist, damit ich erkenne, wie vergänglich ich bin!
Im Psalm 90 bittet Mose: Sättige uns am Morgen mit deiner Gnade, so werden wir jubeln und uns freuen in allen unseren Tagen(Vers 14).

Gott sagt, dass es mit dieser Erde einmal zu Ende geht. Sie wird wie ein alter Mantel zusammen gerollt und weggeworfen:
Heb 1, 10 - 12 "Du, HERR, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie werden veralten wie ein Kleid, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Kleid, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören."

Erkennt die Zeichen der Zeit und ergreift das Heil in Jesus Christus, so wird Euch die Zukunft nicht erschrecken, sondern Ihr werdet in der Gemeinschaft des Herrn bleiben für immer.

Samstag, 27. März 2010

Verfügbarkeit

Bei der Eisenbahn richtet sich die Leistung, die zu erbringen ist nach der Verfügbarkeit von Lokomotiven und Triebfahrzeugen. Wenn es im Bahnbetriebswerk keine einsatzbereite Lok gibt, kann kein Zug fahren. Für unterschiedliche Züge werden verschiedene Loks gebraucht. Große und kleine, aber eine für alle Züge gab es noch nie. Manche waren vielfältig eingesetzt, doch die installierte Leistung setzte ihnen Grenzen bei der Geschwindigkeit oder der Zugkraft. Wenn sich die Räder durchdrehen, war der Zug zu schwer. Der Dispachter muss also immer die richtige Lok zur Verfügung haben, wenn der Zug ans Ziel kommen soll. Manchmal ist so gar Doppeltraktion erforderlich, um den Zug über den Berg zu bringen. aber auch der einzelne Wagen kann nicht entladen werden, wenn ihn nicht eine Rangierlok zur Entladestelle bringt.

Wie steht es mit dem Reich Gottes? Wie wird es gebaut? Braucht Gott uns dazu oder macht er lieber alles alleine?
Ja, er JAHWEH Zebaoth ist der Baumeister und wir sollen uns als lebendige Steine in dieses geistliche Haus einbauen lassen(1.Pt 2, 5).
Stehen wir ihm dazu auch zur Verfügung oder wollen wir lieber unser eigenes Reich bauen, natürlich mit einem schönen frommen Anstrich, der jeder Kritik stand hält.
Als Erstes hat Jesus uns klar gemacht, dass er uns und nicht wir ihn erwählt haben(Joh 15, 16).

Er ist und bleibt der Chef beim Bau des Reiches, seines Friedensreiches, aber wir dürfen mitmachen, uns an seine Richtlinien halten und gehorsam sind beim Umsetzten derselben.

Paulus hat uns durch den Heiligen Geist aufgeschrieben, wie wir uns zur Verfügung stellen sollen, wie unser Dienst aussehen soll, wenn er gelingen soll.

1. Ratschlag

Römer 6, 12 - 14
12 So herrsche nun nicht die Sünde in eurem sterblichen Leib, dass er seinen Begierden gehorcht; 13 stellt auch nicht eure Glieder der Sünde zur Verfügung als Werkzeuge der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch selbst Gott zur Verfügung als Lebende aus den Toten und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit! 14 Denn die Sünde wird nicht über euch herrschen, denn ihr seid nicht unter Gesetz, sondern unter Gnade.

2. Ratschlag

2.Tim 2, 14 - 16
14 Dies bringe in Erinnerung, indem du eindringlich vor Gott bezeugst, man solle nicht Wortstreit führen, was zu nichts nütze,sondern zum Verderben der Zuhörer ist. 15 Strebe danach, dich Gott gewährt zur Verfügung zu stellen als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämem hat, der das Wort der Wahrheit in gerader Richtung schneidet! 16 Die unheiligen, leeren Geschwätze aber meide!

3. Ratschlag

2.Tim 3, 14 - 17
14Du aber bleibe in dem, was du gelernt hast, 15 und weil du von Kind auf die heiligen Schrifen kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. 16 Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet.

4. Ratschlag

Röm 12, 1 - 8
1 Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes eure Leiber, darzustellen als ein lebendiges heiliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. 2 Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen möget, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Volkommene. 3 Denn ich sage durch die Gnade, die mir gegeben wurde, jedem, der unter euch ist, nicht höher von sich zu denken, als zu denken sich gebührt, sondern bedacht zu sein, dass er besonnen sei, wie Gott einem jeden das Mass des Glaubens zugeteilt hat. 4 Denn wie wir an einem Leib viele Glieder haben, aber die Glieder nicht alle dieselbe Tätigkeit haben, 5 so sind wir, die vielen, ein Leib in Christus, einzeln aber Glieder voneinander. 6 Da wir verschiedene Gnadengaben haben nach der uns gegebenen Gnade, so lasst sie uns gebrauchen: es sei Weissagung in der Entsprechnung zum Glauben; es sei Dienst, im Dienen; es sei, der lehrt, in der Lehre; 8 es sei, der ermahnt, in der Ermahnung; der mitteilt, in Einfalt; der vorsteht, mit Fleiß; der Barmherzigkeit übt, mit Freundlichkeit.

5. Ratschlag

Röm 7, 6
Jetzt aber sind wir von dem Gesetz losgemacht, da wir dem gestorben sind, worin wir festgehalten wurden, so dass wir in dem Neuen des Geistes dienen und nicht in dem Alten des Buchstabens.

6. Ratschlag

Gal 5, 13 - 18
13 Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder. Nur gebraucht nicht die Freiheit als Anlass für das Fleisch, sondern dient einander durch die Liebe! 14 Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst." 15 Wenn ihr einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet! 16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierden des Fleisches nicht erfüllen. 17 Denn das Fleisch begehrt gegen den Geist auf, der Geist aber gegen das Fleisch; denn diese sind einander entgegengesetzt, damit ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Wenn ihr aber durch den Geist geleitet werdet, seid ihr nicht unter Gesetz.

7. Ratschlag, dieses Mal von Petrus übermittelt

1. Petrus 4, 7 - 11
Es ist aber nahe gekommen das Ende aller Dinge. Seid nun besonnen und seid nüchtern zum Gebet! 8 Vor allen Dingen aber habt untereinander eine anhaltende Liebe! Denn die Liebe bedeckt eine Menge von Sünden. 9 Seid gastfrei gegeneinander ohne Murren! 10 Wie jeder eine Gnadengabe empfangen hat, so dient damit einander als gute Verwalter der verschiedenartigen Gnade Gottes! 11 Wenn jemand redet, so rede er es als Aussprüche Gottes; wenn jemand dient, so sei es als aus der Kraft, die Gott darreicht, damit Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, dem die Herlichkeit ist und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! AMEN.

Wer hat jetzt noch Lust zum Dienen und ist bereit im Weinberg Gottes zu arbeiten. Die Ratschläge können uns erschlagen und wir schrecken zurück.
Doch dies brauchen wir nicht zu tun, wenn wir wissen, dass Jesus der Anfänger und Vollender unseres Glauben ist und wir nur seine vorbereiteten Werke zutun haben(Eph 2, 10).

Geleitet vom Heiligen Geist wollen wir dem Herrn, unserem Gott und Vater, jederzeit zur Verfügung stehen und uns als lebendige Steine in sein Werk einbauen lassen.