Sonntag, 28. Februar 2010

Beständiges und bleibendes WORT GOTTES

Diese zwei Schneemänner standen in meinem Garten. Ich hatte Freude sie mit meiner Enkelin zu bauen. Ein paar Tage haben sie dagestanden, dann sind sie zerflossen und nur Hut, Augen und Knöpfe lagen noch auf der Wiese. Beim Bau haben wir schon gewusst, das wir nicht ewiges errichten, sondern nur etwas, was der Energie der Sonne nicht standhält.
So gibt es viel Vergängliches in unserem Leben. Wir können es mehr oder weniger lange erhalten, doch am Ende ist es nicht mehr da.

Gott hat uns deshalb etwas unvergängliches Ewiges gegeben, sein Wort. Wir nennen es "Heilige Schrift" oder kurz "Die Bibel". Sie gibt es in verschiedenen Übersetzungen aus dem hebräischen und griechischen Urtext.
Das schönste an der Bibel ist, dass ich sie immer wieder lesen kann und jedesmal wird mir etwas anders aufgeschlossen. Der große Aufschließer oder Offenbarer ist der Heilige Geist, der sie auch von verschiedenen Menschen aufschreiben ließ.
Gottes Wort ist ein lebendiges Wort. Es spricht zu mir. Doch für andere ist es nur von literarischen Wert oder ist ein Studienobjekt.
Dies hängt von uns Menschen ab, welche Stellung wir zu Gott haben. Der natürliche Mensch versteht nämlich nichts vom Reich Gottes und somit auch nichts von Gottes Wort. Es ist ihm eine Torheit(1. Kor 2, 14).
Der aus Gott Geborene versteht es und es wird ihm zum Heil(1. Kor 1, 30).

In einer Zeit in der nicht mehr sicher ist und vieles sehr schnell den Bach herunter geht, sollten wir uns auf das Ewige und das Beständige stellen und verlassen.
Alle Verheißungen des Wortes Gottes sind in Jesus Christus JA und AMEN. Nicht eine wird unerfüllt bleiben.
Weil Menschen nach dem Wort Gottes gehandelt haben, ist unser Land aufgeblüht. Doch wenn es sich anderen Lehren zugewandt hat(Faschismus, Okultismus, Marxismus, Stalinismus usw.) ging es wieder bergab.

Wir stehen heute in der gleichen Gefahr, wenn wir die Grundlage der göttlichen Liebe, sein Wort, aus unserer Entscheidungsfindung herausstreichen, nicht mehr relevant halten.
Wollen wir vor dem Nichts stehen, wie die Kinder deren Schneemann weggeschmolzen ist, oder wollen wir eine Zukunft haben, die über den Tod hinaus reicht, dann haltet am Wort Gottes fest und setzt es in Eurem Leben um.

Es ist herrlich keinen strafenden Gott über sich zu haben, den man mit Opfern besänftigen muss, sondern einen liebenden Vater, der einem in die Arme schließt und sagt:
"Ich habe Dich je und je geliebt und aus lauter Güte zu mir gezogen, Du bist mein!"

Wie man dahin kommt steht alles in diesem Buch, lest es und fragt einen, der Gott persönlich kennen gelernt hat, weil er in ihm Wohnung genommen hat.

Sonntag, 7. Februar 2010

Hören auf die Wahrheit

Neue Glocken wurden für die Lutherkirche in Radebeul gegossen. Es sind Friedensglocken, die die Stahlglocken ersetzen, welche als Ersatz für Bronzeglocken beschafft wurden, weil die ersten Glocken für das Töten von Menschen geopfert wurden. Das soll damals eine gute Sache gewesen sein, auch wenn es dem Wort Gottes widersprach: Du sollst nicht töten!

Zeitgeist heißt diese mächtige Stimme, die uns immer wieder verführen will, nicht auf Gottes Wort zu hören.

Deshalb steht mindestens drei Mal in der Bibel:

Heute so ihr seine Stimme(Gottes Stimme) hört, verstocket Eure Herzen nicht!

Nicht zu jedem spricht Gott so, wie er zu Samuel gesprochen hat. Er ist erst zu Eli gelaufen, weil er Gotte Stimme noch nicht kannte. Dann war er erschrocken, was Gott ihm zu sagen hatte. Gericht wurde angekündigt, weil Eli und seine Söhne das Gesetz Gottes nicht beachteten. Eine Ungeheuerlichkeit für einen Priester nicht nach dem Gesetz zu handeln. Die Strafe folgte auf dem Fuß und alle 3 starben.

Luther hat den gnädigen Gott erkannt, der seinen Sohn Jesus für unsere sündige Natur und unsere Schuld in den Tod gab. Er erklärte es seinen Landsleuten: Ihr seid aus Gnade durch den Glauben an Jesus gerettet, nicht durch eure Zahlung an den Herrn Tetzel.
Damit es auch jeder diese Wahrheit Schwarz auf Weiß haben konnte, übersetze er die Bibel ins Deutsche. Nun konnte jeder lesen, was Gott wirklich von ihm wollte und was er für uns getan hat und tun wird, wenn er auf sein Reden achtet und es umsetzt im Leben.
Es war etwas Neues, das jetzt in Deutsch gepredigt wurde und nicht mehr in Latein. Für das normale Volk war diese Sprache nicht verständlich, so dass sie nicht danach handeln konnten. In Deutsch wurde ihnen die Bezahlung des Ablasses erklärt. Weil sie es nicht besser wussten, zahlten sie lieber ihr letztes Geld, als verloren zu gehen. Als die Wahrheit ans Licht kam, gab es einen großen Aufruhr.

Heute ist es genau so wie damals, nur haben sich die Sprachrohre geändert. Wir hören überall eine Wahrheit der Herrschenden und nicht die des Herrschenden, JAHWEH ZEBAOTH.
Jesus hat seine Jünger mehrfach ermahnt:

Wer Ohren hat, der höre. Sehet zu was ihr hört(Mk 4,9+23; Lk 8,8+18).

Diese Aufforderung sollten wir unbedingt beachten, damit uns die Wahrheit nicht verloren geht.
Eine letzte Ermahnung sandte Jesus über den Apostel Johannes an die 7 Gemeinden in Kleinasien:

Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!(Off2, 7,11,17,29; 3,6,13,22).

Seitdem gibt es viele Rufer, die uns mitteilen, nicht von der Wahrheit abzuweichen oder sie erstmals zu ergreifen.

Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben(Joh 14, 8).

Wenn Du hören willst, wie Gott es meint und Du Dir, seinen Rat zu Herzen nehmen willst, dann lies Sprüche 2, 1-22. Ich drucke diese hier Worte nicht ab, damit Du wirklich in die Bibel guckst und liest, dabei wirst Du sicher noch mehr entdecken, was für Dein Leben nützlich sein wird. Bitte den Heiligen Geist, Dir das Wort aufzuschließen, damit Du großen Gewinn dabei hast.
Gott ist immer ein persönlicher Gott, der Dich und mich zu seinen Kindern zählen will.
Als Mose Gott am brennendem Strauch gegegnete sagte dieser zu ihm: Ich bin der Gott deines Vater, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs.
Lasst uns das Wort der Wahrheit mit Freuden hören und danach handeln(Heb2. 1-4).

Dienstag, 19. Januar 2010

Verankerung

Die Tragseile der Seilbahn sind unten und oben fest eingespannt, verankert, so dass die Kabinen darauf rollen können. Ohne diese sehr stabilen Befestigungen wäre ein Fahrbetrieb nicht möglich. Tausende vertrauen sich täglich diesen Verankerungen an und kommen sicher auf den Berg und auch wieder herunter.

Für unser tägliches Leben brauchen wir auch eine stabile Verankerung.
Das sichere Fundament auf dem ich stehe, ist Jesus Christus.

1. Kor 3, 11 Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
Dieser Jesus Christus ist Grundstein, Fels und Eckstein der Gemeinde. Wer sein Leben auf diesen Felsen baut, wird auch bei einer Sturmflut keinen Schaden erleiden, denn aus allem errettet uns der Herr. Paulus ist ein guter Zeuge für diese Errettungen und er beschreibt sie im 1. Kapitel des 2. Korintherbriefes.
Vers 9 Wir selbst aber hatten in uns selbst schon das Urteil des Todes erhalten, damit wir nicht auf uns selbst vertrauen, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.
vers 10 Und der hat uns aus so großer Todesnot errettet und wird uns erretten; auf ihn hoffen wir, dass er uns auch ferner erretten werde.

Auf einem Fundanent kann ich stehen, doch wenn ein starker Sturm kommt, kann ich umgehauen werden. Ich brauche noch einen Halt für die Hände, wo ich mich anklammern kann. Ich habe schon viele Bilder gesehen, wo Menschen vom Strum weg getrieben wurden, weil sie sich nirgendwo anhalten konnten. Selbst zu Zweit oder zu Dritt wurden sie ein Spielball des Windes.
Gott hat uns das prophetische Wort, dieses ist die Hoffung für unsere Seele in den Stürmen dieser Zeit, gegeben. Verachten wir es nicht!
Heb 6, 18 - 20
Damit wir durch zwei unterschiedliche Dinge, bei denen Gott doch unmöglich lügen kann, einen starken Trost hätten, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die vorhandene Hoffnung zu ergreifen. Diese haben wir als einen sicheren und festen Anker der Seele, der in das Innere des Vorhanges hineinreicht, wohin Jesus als Vorläufer für uns hineingegangen ist, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester in Ewigkeit geworden ist.
Petrus nimmt auf die Erlebnisse bei der Verklärung Jesu bezug, um uns an die Prophetien zu erinnern.
2. Ptr. 1, 18 - 21 Und diese Stimme hörten wir vom Himmel her ergehen, als wir mit ihm auf dem Berg waren. Und so besitzen wir das prophetische Wort um so fester, und ihr tut gut, darauf zu achten als eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern in euren Herzen aufgeht, indem ihr wisst, dass keine Weissagung der Schrift aus eigener Deutung geschieht. Denn niemals wurde eine Weissagung durch den Willen eines Menschen hervorgebracht, sondern von Gott her redeten Menschen, getrieben vom Heiligen Geist.
Vom Fundament spannt sich das Seil der Hoffung bis in das göttliche Heiligtum des Himmels. Es ist oben und unten festeingespannt und hält allen Belastungen unseres Lebens stand. Wir müssen uns nur wie ein Bergsteiger am Sicherungsseil einklinken, dann können wir nicht mehr vom Winde verweht werden. Als Gemeinde stehen wir alle auf dem selben Fundament, doch jeder braucht sein eigenes Sicherungsseil, seinen eigenen Anker, der im Heiligtum festgemacht ist. Du kannst dich nicht bei einem anderen einklinken und von seiner Stärke leben. Dein Seil ist die persönliche Verbindung zu deinem Erlöser. Für ihre Pflege bist du auch selbst verantwortlich. Es kann kein Zweiter für dich tun. Der Vorteil dabei ist, dass du stark wirst in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke(Eph 6, 10). So wie jeder Bergsteiger selbst am Seil hängen muss, um gesichert zu sein, so brauchst auch du die persönliche Verbindung zu deinem Gott durch Gebet, Wort und Gemeinschaft.

Ein paar prophetische Worte, die dich heute anrühren sollen. An ihnen kannst du die Stabilität deiner Verankerung prüfen:

Jes 54, 17
Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirstdu schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des Herrn und ihre Gerechtigkeit von mir her, spricht der Herrn.

Jes 65, 17 - 19
Denn siehe, ich schaffe einen neuenHimmel und eine neue Erde. Und an das Frühere wird man nicht mehr denken, und es wird nicht mehr in den Sinn kommen. Vielmehr freut euch und frohlockt allezeit über das, was ich schaffe! Denn siehe, ich schaffe Jerusalem zum Frohlocken und sein Volk zur Freude. Und ich werde über Jerusalem frohlocken und über mein Volk mich freuen. Und die Stimme des Wehklagens wird darin nicht mehr gehört werden.

Hes 18, 24
Wenn aber ein Gerechter von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut nach all den Greuln, die der Gottlose verübt hat - tut er es, sollte er leben? -: Anall seine gerechten Taten, die er getan hat, soll nicht mehr gedacht werden. Wegen seiner Untreue, die er begangen hat und wegen seiner Sünde, die er getan hat, ihretwegen soll er sterben.

Hes 18, 27 + 28
Wenn aber ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit, die er begangen hat, umkehrt und Recht und Gerechtigkeit übt: er wird seine Seele am Leben erhalten. Sieht er ein und kehrt er um von allen seinen Vergehen, die er begangen hat: leben soll er und nicht sterben.

Dan 9, 24
Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt bestimmt, um das Verbrechen zum Abschluss zu bringen und den Sünden ein Ende zu machen und die Schuld zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit einzuführen und Gesicht und Propheten zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben.

Hab 3, 18 + 19
Ich aber, ich will in dem Herrn frohlocken, will jubeln über den Gott meines Heils. Der Herr, der Herr ist meine Kraft. Den Hirschen gleich macht er meine Füße, und über die meine Höhen lässt er mich einherschreiten.

Joh 6, 47 - 51
Jesus spricht:
Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer glaubt hat ewiges Leben. Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben das Manna in der Wüste gegessen und sind gestrorben. Dies aber ist das Brot, das aus dem Himmel herabkommt, damit man davon esse und nicht sterbe. Ich bin das lebendige Brot, das aus dem Himmel herabgekommen ist; wenn jemand von diesem Brot isst, wird er leben in Ewigkeit. Das Brot aber, das ichgeben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.

Joh 17, 3
Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Jeder kann nun diese Aufzählung von prophetischen Worten mit den Worten ergänzen, die ihm ein besonderer Halt geworden sind, als er im Sturm auf dem Fundament stand und nicht weggeweht wurde.

Montag, 4. Januar 2010

Paukenschlag

Das ist eine Geburtstagstorte zum 95. Geburtstag nach einem langen Leben mit vielen Paukenschlägen, aufmunternd oder erschreckend. Im Mittelalter gab es den Trommelwirbel vor der Verkündigung einer neuen Nachricht durch den Herold des Fürsten auf dem Marktplatz.
Auch Joseph Hayden benutzte Pauken, um die Zuhörer seiner Musik aufzuschrecken, weil sie beim Zuhören meist einschliefen und den Wert der Darbietung nicht würdigten. So schuf er die Sinfonie mit dem Paukenschlag. In einem Augenblick waren sie alle wieder munter!

So ist es auch in diesem Jahr. Mit der Jahresloung 2010 will uns Jesus wecken. Sie ist ein richtiger Paukenschlag.
Er spricht:

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Joh 14, 1

Wir haben es nötig aufgerüttelt zu werden. Wir dämmern so dahin und lassen uns von den Nachrichten einlullen. Sie tun das Beste, was sie können, damit wir alles hinnehmen und nichts hinterfragen. Zum Beispiel warum den Bänkern nichts passiert, wenn eine Bank Pleite geht. Es ist System dahinter, nämlich die Masse immer ärmer zu machen und die Reichen immer reicher, um sich gleichzeitig die Macht zu sichern. Brot und Spiele als Grundausstattung für das Volk ist gut, ja nicht mehr, und schon gar nicht sie zum Denken anzuregen. Das verhindern die vielen PC-Spiele und Fernsehshows. Ablenkung zu jeder Tages- und Nachtzeit, damit keiner zur Ruhe kommt und über den Sinn des Lebens nachdenkt.

Und nun erlaubt sich einer, uns wach zurütteln, damit wir nicht mit untergehen, wenn alles den Bach hinab geht. Es ist der, der vom Vater gekommen ist und als Mensch auf dieser Erde gelebt hat, bis zu dem Punkt wo er für die Sünde der ganzen Welt gestorben ist.

Schon zu seinen Lebzeiten haben ihn die Menschen nicht verstanden, weil sie eine andere Vorstellung von einem Erlöser hatten. Die ihn aber verstanden haben, wurden durch den Heiligen Geist geleitet, uns alles auf zuschreiben, was Jesus aus Nazareth getan hat und warum er es tat. Aus Liebe zu uns tat er alles, damit wir Kinder seines Vaters werden können.

Zuerst ruft er uns zu, das wir nicht erschrecken sollen. Vor ihm nicht und auch vor dem, was auf der Welt los ist.
Wenn ihr an meinen Vater JAHWEH glaubt, der Himmel und Erde geschaffen hat, wird alle Furcht von euch weichen, denn er liebt euch von ganzem Herzen. Fürchtet euch nicht, mit diesen Worten hat Jesus seine Jünger oft ansprechen müssen, z. B auf dem stürmischen See oder nach der seiner Auferstehung.
Dann sollen wir an ihn, Jesus, glauben, als den Gesandten des Vaters, den Mittler zwischen Gott und den Menschen.
Dieses glauben an IHN bedeutet nicht, das wir alles glauben sollen, was über ihn geschrieben und gesprochen wurde, nicht was Menschen von ihm sagen, sondern IHM als Person, die zu uns Menschen gesprochen hat:

Ich bin der gute Hirte, ich bin gekommen, dass ihr das Leben und volle Genüge habt.
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!
Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern
das Licht des Lebens haben.
Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Reben.
Ich habe euch erwählt, nicht ihr mich, dass ihr Frucht bringt und eure Frucht bleibt.
Ich bin das Brot des Lebens.
Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben.
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Ich bin das A und das O
Ich bin der Erste und der Letzte.
Ich und der Vater sind eins.
Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat.
Ich bin Gottes Sohn.
Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden.

Wir dürfen an ihn glauben, wer er wirklich ist, Gottes Sohn. So werden wir mit seinem Leben verbunden.
Jesus war und ist kein Religionsstifter, sondern der Erlöser , der uns losgekauft hat aus dem Reich der Sünde, des Gesetzes und des Todes, damit wir Kinder eines Vaters werden, der uns vor Grundlegung der Welt geliebt hat.
Wir sollen uns nicht verführen lassen von Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, gegründet auf die Elemente der Welt und nicht Christus gemäß(Kol 2, 8). Denn die ganze Gottheit wohnt in Christus leibhaftig und wir sind in ihm zur Fülle gebracht. Jesus ist das Haupt jeder Gewalt und Macht(Kol 2, 9)

Deshalb heute dieser Paukenschlag, wacht auf, folgt Jesus nach und lasst ab von dem was kein Leben in sich hat. Leiht ihnen nicht mehr euer Ohr, sondern hört, was uns Gott heute zu sagen hat: Ich habe dich je und je geliebt und aus lauter Liebe zu mir gezogen.
Seine Liebe gilt uns immer noch. Heute ist noch die Gelegenheit sich ins Vaterhaus Gottes zu retten.
Gott ist dabei alles zu erschüttern, damit wir erkennen, das wir ein unvergängliches Reich empfangen haben(Heb 12, 25 - 29).
Noch ist Gnadenzeit und jeder, der den Herrn anruft, wird gerettet werden.
Hörst du das Signal von Gottes Thron? Die Welt will es übertönen, doch es dringt durch, damit auch du eine Chance hast, die Wahrheit zuerkennen und anzunehmen.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes Jahr 2010: Hört auf seine Stimme und ihr werdet leben.

Es gibt keinen anderen Erlöser und es ist den Menschen kein anderer Name gegeben, in dem sie gerettet werden können(Apg 4, 12).

Jesus sagte seinen Zuhörern: Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, hat den, der ihn richtet: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag(Joh 12, 48).

Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden wettlauf, in dem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen die Schande nicht achtete und das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes(Heb 12, 1 + 2).

Montag, 7. Dezember 2009

Geduld und Ausharren

Goldeck in Kärnten - Geduld und Ausdauer ist notwendig, wenn ich die Wanderziele im Gebirge erreichen will. Manches sieht ganz nah aus und zieht sich doch noch lange hin. Eine herrliche Aussicht belohnt dann meine Anstrengung, und ich freue mich, ein Ziel erreicht zu haben.

Geduld und Ausdauer sind auch notwendig, um das Lebensziel beim Vater zu erreichen. Zu mal ich im Wartesaal bin und nicht weiß, wann die Reise losgeht.
In der Bibel gibt es zwei Worte im griechischen, die Martin Luther mit Geduld übersetzt hat und es nicht so einfach den Unterschied auszumachen. Die Elberfelder Bibel benutzt für den 2. Begriff der Geduld: Ausharren. Noch schwieriger wird es , wenn beide Worte in einem Satz stehen wie im Kolosser 1, Vers 11.
Um was handelt es sich nun?
1. Geduld als Gelassenheit, die Dinge so zu sehen wie sie sind und nicht aus zu flippen, wenn sich lange nichts ändert, weil ich nichts ändern kann.
2. Geduld oder Ausharren als Kraft, weil ich weiß, dass ich von Gott Kraft bekomme die Dinge zu verändern oder durch zu stehen.
3. Geduld, die Gott aufgebracht hat, um uns nicht zu verderben. Er ordnet ein Gericht erst an, wenn ein Ausweg für den Abdrünigen besteht. Die Sintflut kam erst, als die Arche fertig war. Es gab aber keinen, der mit Noah hinein wollte. Bei Lot war es ähnlich, Gott schickte zwei Boten, die Lot aus Sodom heraus führten, ehe das Gericht über die Stadt kam. Weiter ging es mit dem Gesetz für das Volk Israel, wo die Opfer für Schuld und Sünde festgeschrieben war, damit Gott nicht richten musste, ehe der Erlöser da war. Dies geht sogar in der Offenbarung weiter, als Gott 144000 Israeliten, aus jedem Stamm 12000, an den Stirnen versiegeln lässt, bevor das Gericht los geht(Off 7, 1-8).
Nun zu uns, denn wir brauchen beides, um über den Dingen zu stehen und durch zu halten bis zum Zieleinlauf. Wer in der Zielgeraden umfällt, kommt nicht ins Ziel, dass wir doch unbedingt erreichen wollen.
In Römmer 5 und 2. Petrus 1 sind zwei gleiche Aufzählungen nieder geschrieben, dass wir das Ausharren durch den Glauben bekommen an den Sohn Gottes und sein Erlösungswerk bekommen. An die Thessaloniker schreibt Paulus, dass sie die Kraft zum Ausharren durch Glauben bekommen haben, weil sie das Wort des Paulus nicht als Menschenwort, sondern als Gottes Wort aufgenommen haben, was es auch ist, fügt er noch hin zu.
Der Glaube kommt aus dem Wort Gottes, wenn ich es nicht kenne, bin ich hilflos in dieser Welt allem ausgeliefert. Satan will mich hindern, an das Ziel Gottes zu kommen. Er hat nur ein Ziel, dass ich bei ihm sein soll, im Feuersee, in der ewigen Trennung von Gott. Nichts unterlässt er, um dieses Ziel zuerreichen, so gar dass er sich selbst abgeschafft hat. Auf seine Verführungen dürfen wir nicht reinfallen. Wir müssen fest auf dem Wort und den Zusagen Gottes stehen.
Jesus selbst hat es seinen Jüngern gesagt, ihr werdet verfolgt werden, um meines Namens Willen. An Gott glauben viele, allein die Inder haben über 3 Millionen Götter, aber an den Gott, der sich in seinem Sohn Jesus Christus offenbart hat, glauben nur wenige. Darum heißt es; füchte dich nicht du kleine Herde, denn es ist meines Vaters Wohlgefallen, euch das Reich zu geben. Ja, wir empfangen ein unerschütterliches Reich, wie es im Hebräer 12, 28 heißt. Für dieses Reich und die Gemeinschaft mit den Glaubensgeschwistern sollten wir Geduld und Ausharren erwerben, um selbst fest zu stehen und die schwach werdenden zu stützen.
Hiob war ein Mann, der viel ertragen hat, sich aber nicht an Gott versündigt hat, sondern an ihm dran geblieben ist. Dabei musste er erkennen, dass er viel dummes Zeug geredet hatte und er tat Buße und Gott belohnte ihn reichlich. Von ihm sollen wir lernen schreibt uns Jakobus(Jak 5, 11).
Bleibe in der lebendigen Gemeinschaft mit deinem Erlöser und deinem himmlichen Vater, so wird dir durch den Heiligen Geist die Kraft zuströmen, die du brauchst, um ans Ziel zu kommen und um alle Klippen des Lebens zu umschiffen.
Von Paulus bis heute haben alle das Ziel erreicht, die aus der Kraft des Glauben und dem Wort Gottes lebten und sich nicht nach dem Maßstab der Welt gerichtet haben.
Schon Abraham wusste, dass er hier auf dieser Erde keine bleibende Stadt hat, sondern er hat auf die Stadt gewartet deren Baumeister Gott ist, das neue Jerusalem(Heb 11, 8-10).
Erkennt die Zeichen der Zeit: Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Lass dich von ihm nicht überrumpeln, sondern widerstehe im Glauben und in der Kraft Gottes, in dem du ausharrst bis ans Ende(Off 3, 20-22).
Kolosser 1, 9 - 14
Deshalb hören auch wir nicht auf, von dem Tag an, da wir es gehört haben, für euch zu beten und zu bitten, dass ihr mit der Erkenntnis seines Willens erfüllt werdet in aller Weisheit und geistlichen Verständnis, um dem Herrn würdig zu wandeln zu allem Wohlgefalen, fruchtbringend in jedem guten Werk und wachsend durch die Erkenntnis Gottes, gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut, mit Freuden dem Vater danksagend, der euch fähig gemacht hat zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht, er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.

Mit Geduld, Langmut und Ausharren, kannst du jeden Tag aufatmen und leben!

Samstag, 28. November 2009

Ankunft oder Abflug

Hier fährt ein Zug in den Bahnhof ein, wenn auch nur im Modell. Ob echt oder Modell mit einer Zugankunft verbinden sich viele Gedanken. Die im Zug sind, möchten pünklich ankommen und die außerhalb des Zuges sind, teilt man wieder in zwei Gruppen:
1. Sie erwarten einen lieben Menschen und wollen ihn abholen.
2. Sie warten nur auf den Zug, um mit ihm weiter zu fahren.

Morgen ist 1. Advent. Advent heißt zu gut Deutsch Ankunft. Die Adventszeit ist im Kirchenjahr die Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft Jesu Christi. Einmal im Blick auf Weihnachten(Rückschau auf das Geburtsereignis in Bethlehem) und zum anderen auf seine Wiederkunft als König aller Könige. Die Bibel spricht vom zweiten Kommen Jesu. Dies ist möglich, weil Jesus nach seinem Opfertod von den Toten auferstanden ist und dann zu seinem Vater in den Himmel aufgefahren ist. Dieses Kommen Jesu wird vom Propheten Sacharja vorausgesagt: Seine Füße werden auf dem Ölberg stehen(Sach 14, 4) und alle Heiligen mit ihm(Sach 14, 5b). Auf diese Ankunft warten in besonderer Weise die Israeliten(Nachkommen der 12 Stämme Israels, bzw. der 12 Söhne Jakobs > Im Volksmund allgemein als Juden bezeichnet.), denn für sie ist es das erste Kommen ihres Königs. Das erste Kommen Jesus, zur Tilgung aller Sünde, haben nur ein paarLeute damals in Israel erkannt. Sie bildeten den Grundstock der Gemeinde Jesu, die in Antiochien zuerst Christen genannt wurden(Apg 11, 26). Diese wurden vom Judentum, den Pharisäern und Schriftgelehrten verfolgt, weil sie den ersten Bund Gottes mit Israel am Sinai für erfüllt hielten, was er durch Jesus auch wurde(Matthäus 5,17 Meint nicht, dass ich[Jesus]gekommem sei, das Gesetz und die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen). Das Zeichen der Erfüllung war, außer der Auferstehung Jesu, das Abendmahl in dem Jesus den neuen Bund stiftete, der zerrissene Vorhang im Tempel, weil Gott aus diesem Tempel ausgezogen war und sich jetzt eine neue Wohnung in den an Jesus Gläubigen gesucht hat( 1. Kor 3, 16 + 17; 6, 19 + 20).

So warten die Israeliten heute noch auf den Messias. Um sicher dabei zu sein, ist es für sie sehr wichtig sich auf dem Ölberg begraben zu lassen, wenn der ersehnte Wunsch der Ankunftdes Messias, zu ihren Lebzeiten noch nicht in Erfüllung gegangen ist.
Nach zweitausend Jahren Wartezeit ist manchem Christen die Puste aus gegangen. Sie rechnen nicht mehr damit. Was ein großer Fehler ist, da doch Jesus selbst gesagt hat, dass wir wachen sollen, denn dieser Tag kommt wie ein Blitz in der Nacht, wenn keiner damit rechnet(Mat 24, 27, 30+31, 35+36).

Doch bevor Jesus wieder kommt, wird es sich erst einmal mit den Seinen vereinigen. Wie wir im Sacharja gelesen haben, kommt Jesus mit seinen Heiligen zurück. Diese müssen erst einmal bei ihm sein, ehe er mit ihnen kommen kann. Das ist doch logisch. Diese Vereinigung mit ihm wird im 1. Thessaloniker 4 ab Vers 13 (Unbedingt lesen) beschrieben und auch Entrückung genannt. Das ist unser Abflug von der Erde für die Lebenden und gleichzeitig die Auferstehung von den Toten für die in Christus Entschlafenen. Auch er ist uns zeitlich nicht bekannt. Im Römerbrief steht etwas von den Bedingungen, dass die Vollzahl der Heiden erreicht sein muss(Anzahl der Gläubigen, die Jesus nachfolgen seit Beginn der Gemeinde; Röm 11, 25). Diese Vollzahl weiß keiner in Ziffern und auch nicht den Tag der Erfüllung. Ich habe meine Gedanken dazu. Es ist die Anzahl von Leuten, die auf der Erde benötigt werden, um in allen Staaten und Regionen eine Regierung zu erstellen, die die ganze Welt regieren kann. Leute, die nicht durch Steuern bezahlt werden, sondern von Jesus, als dem Regierungschef. Dadurch werden sie auch unbestechlich sein und jeder wird von Ertrag seiner Arbeit leben können, ohne dass er die Regierung finanzieren muss. Wenn man weiß, wieviel Beamte es in Deutschland im Bund und in den Kommunen gibt, lässt sich diese Vollzahl auf die Erdbevölkerung hochrechnen. Es werden sehr viele sein, die mit Jesus im tausendjährigen Reich regieren werden.

Es heißt also nicht warten auf eine Ankunft, sondern Einchecken zum Abflug. Nach der Wiedergeburt bist du im Warteraum. Dieser ist aber etwas anders als auf dem Flughafen, denn du bist frei auf dieser ganzen Erde und wirst das Signal zum Abflug an der Stelle hören, wo du gerade bist. Es ist ungefähr so wie bei der freiwilligen Feuerwehr. Sie gehen alle ihrer Arbeit nach, doch bei Alarm lassen sie alles stehen und liegen und begeben sich zur Einsatzstelle. Zwischendurch werden auch noch Übungen abgehalten, damit sie immer einsatzbereit sind. Diese Übungen sind für die Gläubigen die Begegnungen untereinander in Wort und Gebet, sowie als Salz und Licht für die Welt. In ihrem Herzen ist das brennende Verlangen für immer mit ihrem Herrn vereint zu sein, das sie jetzt schon im Geist sind und die Werke zu tun, die Jesus für sie vorbereitet hat(Eph 2, 10).

Im 2. Thessaloniker 2 ermahnt Paulus noch einmal die Gläubigen sich nicht von der Erwartung des Abfluges abbringen zu lassen, fest zu stehen im Glauben an den Sohn Gottes, weil Gott alle seine Verheißungen erfüllt. Lasst uns aufschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender unseres Glaubens und hören auf die Signale unserer Zeit, die immer deutlicher werden und den baldigen Abflug ankündigen. Wir warten auf niemanden, sondern wir richten uns für unseren Weggang ein, vereint mit dem Haupt Jesus zu werden. Wer dies beherzigt wird eine gesegnete Zeit haben, weil er bewusst auf das Ziel zu steuert mit dem Haupt vereint zu sein. Danach gibt es keine Trennung mehr, denn 1. Thes 4, 17 endet mit den Worten: Wir werden allezeit beim Herrn sein!

Allen wünsche ich eine gesegnete Flugvorbereitung, denn das Schönste kommt noch!

Für diese Flugvorbereitungszeit möchte ich dich noch mit einem Pauluswort aus Römmer 13 ermutigen:

Röm 13, 11Und dies tut als solche, die die Zeit kennen, dass die Stunde schon da ist, dass ihr aus dem Schlaf aufwacht! Denn jetzt ist unsere Rettung näher, als da wir zum Glauben kamen;
12 Die Nacht ist weit vorgerückt, und der Tag nahe. Lasst uns nun die Werke der Finstenis ablegen und die Waffen des Lichts anziehen!
13 Lasst uns anständig wandeln wie am Tag, nicht in Schwelgereien und Trinkgelagen, nicht in Unzucht und Ausschweifungen;
14 sondern zieht den Herrn Jesus Christus an, und treibt nicht Vorsorge für das Fleisch, dass Begierden wach werden!

Sonntag, 22. November 2009

Tod oder Ewigkeit

Wohin soll denn die Reise gehen? Zwei Fernzüge stehen zur Abfahrt bereit im Bahnhof. Der eine wird die Halle nach vorn verlassen, der andere sie nach hinten. Die Mitfahrenden wollen ein bestimmtes Ziel erreichen. Sind sie dafür auch in den richtigen Zug eingestiegen? Wir treffen täglich Entscheidungen, um ein von uns erwähltes Ziel zu erreichen und sind glücklich, wenn alles geklappt hat, dass wir pünklich am richtigen Ort angekommen sind.

Wichtiger als die täglichen kleinen Reiseziele ist das Reiseziel unseres Lebens.

Wo fahren wir hin?

Heute ist Ewigkeitssonntag oder von vielen wird er auch Totensontag genannt.
Man geht auf den Friedhof zur letzten Ruhestäte seiner verstorbenen Vorfahren. Erinnerungen kommen hoch, doch das ist alles Vergangenheit. Ich muss heute allein weiter leben. Der Tod hat mich von meinen Lieben getrennt. Nun stehe ich hier, ich armer Tor und bin so klug, wie je zu vor, dies würde Goethe an dieser Stelle sagen, aber es hilft nicht weiter.
Salomo hat im Prediger nieder geschrieben, was ihm im Bezug auf das Leben wichtig geworden ist:

Alles hat seine Zeit und Gott hat die Ewigkeit in unsere Herzen gelegt,

diese Sehnsucht nach dem Bleibenden, dem Unvergänglichen(Prediger 3). Ist es nicht auch unser Tun, dass wir alles festhalten wollen, für immer, aber es nicht schaffen.
Schade!
Oder doch gut, weil Gott für uns sich etwas viel besseres ausgedacht hat. Nicht nur ausgedacht, sondern sogar realisiert hat:

Ein Leben in Ewigkeit bei ihm, ohne Sorgen, ohne Tränen, in Freude und im Frieden.
Dieses Geheimnis liegt in seinem Sohn Jesus Christus. Ohne ihn können wir es nicht ergründen und für uns nutzbar machen.
Er, Jesus selbst, hat es gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich(Joh 14, 6).
Dieses Leben aus Gott kann ich mir nicht erarbeiten, sondern ich bekomme es geschenkt, wenn ich an den glaube, den er, Gott Schöpfer Himmels und der Erde, auf diese Erde zu unserem Heil geschickt hat, Jesus Christus.
Wenn ich die Sehnsucht in meinem Herzen nach der Ewigkeit mit dem Glauben an Jesus Christus verbinde, komme ich ans Ziel. Zuerst werde ich von neuem geboren, damit ich die geistlichen Realitäten erkennen kann(1. Kor 2, 14 Der natürliche Mensch vernimmt nichts vom Reich Gottes, es ist ihm eine Torheit). Dann kann ich mit dem Heiligen Geist zusammen arbeiten und und mich in die Geheimnisse Gottes einführen lassen. Dabei habe ich festgestellt, dass dies nicht an einem Tag gemacht ist, sondern viel Zeit und Gemeinschaft mit Gott und anderen Gläubigen an Jesus erforderlich ist. Doch von Anfang an wächst die Gewissheit in mir, dass ich von Gott geliebt und angenommen bin, und nichts mich aus seiner Hand reißen kann(Eph 6, 10 Schließlich: Werdet stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke!).
Lebst du schon in der Gemeinschaft mit Gott und hast ewiges Leben, oder wartest du immer noch auf eine andere Lösung, dem Tod zu entgehen. Es gibt keine andere!!! Jesus sagte, wer nicht an mich glaubt, ist schon gerichtet und bleibt in dem Zustand, dass der Teufel sein Vater ist(Joh 3,35; 5, 24; 8, 41 - 44).
Die Sehnsucht nach der Ewigkeit wird auch von Paulus bestätigt und unterstrichen. Im 1. Korintherbrief schreibt er im Kapitel 15 eine lange Abhandlung über Auferstehung und ewiges Leben. Dabei ist mir im 53. Vers aufgefallen, dass er von einem "MUSS" schreibt. Das Vergängliche muss die Unvergänglichkeit anziehen. Eine wichtige Bestätigung des Willens Gottes, dass wir die Ewigkeit mit ihm verbringen sollen und dürfen. Dafür gibt es eine neue Erde und einen neuen Himmel, in dem Gerechtigkeit herrscht. Was in Zukunft sein wird, soll hier jetzt nicht näher erläutert werden, sondern es geht um unsere Entscheidungen in diesem Leben, ehe es vom Tod beendet wird. Der letzte Feind der besiegt wird, ist der Tod.
Noch einmal den 53. Vers nach der guten Nachricht:

Unser vergänglicher Körper, der dem Tod verfallen ist, muss in einen unvergänglichen Körper verwandelt werden, über den der Tod keine Macht hat.

Für den Verstand ist das unbegreiflich, weil er nur auf das Sichtbare sieht, aber im Glauben erkennen wir, dass alles was geschaffen ist, durch das Wort Gottes in Existenz gekommen ist(Joh 1, 1 - 5).
Lies bitte 1. Thessalonker 4, 2. Thessaloniker 2 und 1. Korinther 15 in Ruhe durch und lass dir vom Heiligen Geist diese Worte aufschließen, und dir wird die Angst vor dem Tode genommen und du wirst dich auf die Ewigkeit freuen und gleich zeitig beginnen das Leben ganz neu zu genießen mit Jesus Christus deinem Erlöser und Gott deinem Vater.

Du kannst Totensonntag feiern und dir dabei Sand in die Augen streuen, dass mit dem Tod alles aus ist. Oder du feierst Ewigkeitssonntag, weil du durch den Tod die Möglichkeit hast in das Reich Gottes sichtbar einzutreten und dann die Zeit des Glaubens vorbei ist, denn du lebst von diesem Zeitpunkt im Schauen und siehst Gott den Vater und Jesus seinen Sohn, wie sie wirklich sind in ihrer ganzen Herrlichkeit.
Gott erfüllt alles was in seinem Wort steht. Nur wir kennen seinen Zeilplan nicht, sondern wir sollen wachen und die Zeichen der Zeit erkennen. So kann es passieren, dass du als Gläubiger an Jesus Christus nicht stirbst, sondern zu ihm entrückt wirst(1. Thes 4, 13ff). Klingt noch unwahrscheinlicher, als Leben nach dem Tod. Doch es ist ein Wort des Herrn, das Paulus für uns aufgeschrieben hat und wir sollen uns mit diesem Wort so gar ermutigen und trösten. Ein lieber Bruder im Herrn sagte in dieser Woche, dass er für sich und seine Frau eine Grabstelle auf dem Ölberg gekauft hat, aber nicht weiß, ob er je in diesem Grab liegen wird, weil er zuvor mit den anderen Gläubigen entrückt werden kann. Also planen wir doch lieber das Handeln Gottes in unsere Zukunft ein, dass er uns in einem Augenblick beim Schall der letzten Posaune, mit seinem Sohn vereinigt und wir bei ihm sein werden allezeit.

Denn Fleisch und Blut kann das Reich Gottes nicht ererben, deshalb muss das Sterbliche die Unsterblichkeit anziehen. Es wird gesät ein natürlicher Leib und es wird auferstehen ein geistlicher Leib, und wir werden sagen: Tod wo ist dein Sieg? Wo ist, oh Tod dein Stachel?
Gott aber sei Dank, der uns diesen Sieg in Chritus Jesus erworben hat( 1. Kor 15, 57).