Freitag, 30. Oktober 2009

Lernt von mir (Jesus) !

Großglockner vom Ankogel gesehen, Juli 2009

Wir lernen in unserem Leben sehr viel.Das Lernen beginnt mit dem Saugen an der Mutterbrust und endet mit dem letzten Atemzug. Ins Leben werden wir hinein geboren, ohne unseren Willen. Aus dem Leben scheiden wir bewusst oder unbewusst, mit langer Vorbereitung oder von einem Augenblick zum anderen. Zwischen beiden Ereignissen erreichen uns Tausende von Informationen, die zum Leben wichtig sind oder auch nicht. Wie verarbeiten wir sie? Einige unterbewußt, andere bewusst. Manche behalten wir ein Leben lang und sie prägen uns so, dass unsere Mitmenschen uns danach einschätzen, wer wir sind.
Jesus war auch einer, der Informationen weiter gab. Sie kamen aus einer Quelle, die den meisten Menschen unbekannt war, und sie konnten so seine Worte nicht richtig einschätzen. Aus dieser göttlichen Quelle haben Propheten, Könige und Priester in Israel schon Informationen empfangen und weiter gesagt und aufgeschrieben. Und nun stand mitten unter ihnen ein Mann, der die Quelle der Informationen kannte. Es war sein Vater, der lebendige Gott, der die Himmel und die Erde geschaffen hatte, auf der sie sich bewegten und lebten. Eine ungeheuere Herausforderung an den Verstand des Menschen, der nur auf das Sichtbare fixiert ist.
Jesus lässt sich nicht irritieren, denn er weiß, wer er ist und so sagt er folgendes:
Matthäus 11, 25 - 30 "Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies den Weisen und Verständigen verborgen hast und den Unmündigen geoffenbart hast. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir. Alles ist mir übergeben worden von meinem Vater, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn, und der, dem der Sohn ihn offenbaren will. Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir ! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ; denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

So sollten wir diese Aufforderung ernst nehmen und anfangen von ihm zu lernen. Aus erster Hand von Gott lernen. Welche Chance hat uns Gott gegeben! Es ist ein Vorrecht von ihm zu lernen. Lernen wir das Richtige und das Wichtigste im Leben von dem, der uns das Leben gegeben hat und es bis zum heutigen Tag auch erhalten hat.
Paulus hat uns ermahnt nach dem er Jesus selbst kennen gelernt hat ,und auf seine Worte hin sein Leben neu ausgerichtet hatte:

Kolosser 2, 8 + 9 Sehet zu, dass niemand euch einfange durch Philosophie und leeren Betrug nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt und nicht Christus gemäß! Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.

Wer von Jesus lernt kann Aufatmen und Leben, denn er wird auch durch ihn und in ihm selbst zur Fülle gebracht.
Mit dem Lernen kannst du am besten mit dem Lesen des Joahannesevangeliums beginnen. Dort stehen die ganzen "ICH BIN" Worte Jesu. Sie repräsentieren die geballte göttliche Kraft, die in Jesus war und mit der er sich als Sohn Gottes legitimierte.
Seit Jesus lehrte, gab es immer wieder Fragen über die Rechtmäßigkeit seiner Aussagen. Er ließ aber seine Zuhörer nicht im Unklaren, sondern stand Rede und Antwort zu ihren Fragen:

Johannes 7, 14 - 17 Als es aber schon um die Mitte des Festes (Laubhüttenfest) war, ging Jesus hinauf in den Tempel und lehrte. Da wunderten sich die Juden und sageten: Wie besitzt dieser Gelehrsamkeit, da er doch nicht gelernt hat? Da antwortete ihnen Jesus und sprach: Meine Lehre ist nicht mein, sondern dessen, der mich gesandt hat. Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.

Wer ist nun so vermessen, dass er das, was er von Gott gelehrt bekommt, verwirft und nicht tut. Es gleicht einem Selbstmord, so vermessen zu sein. Denn von Jesus heißt es: Wer an mich glaubt, glaubt an den, der mich gesandt hat(auf diese Erde) . Er ist vom Tod zum Leben hinüber gegangen und kommt nicht mehr vors Gericht(Joh 5, 24) und Joh 3, 36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Schon Lenin sagte: Lernen, lernen und nochmals lernen! Das stimmt! Ich muss nur das Richtige lernen. Das bekomme ich nur bei Jesus, bei ihm allein! Er ist mir auch gemacht zur Weisheit (1. Kor 1, 30), damit ich meine Aufgaben im natürlichen Leben erfüllen kann.

Nutzt die Zeit und lernt das Richtige, so werdet ihr leben in Ewigkeit!


Sonntag, 25. Oktober 2009

Verlassen oder Verlassen

Deutsch ist immer noch eine schwere Sprache. Wir gebrauchen ein Wort und es hat mehrere Bedeutungen. So ist es auch mit "VERLASSEN".
Einmal sagt es, dass ich einsam bin, keiner steht mir bei. Ich bin verlassen!
Zum anderen zeigt es, dass ich etwas hinter mir gelassen habe. Ich habe etwas verlassen, was ich nicht mehr brauche oder ich nicht mehr will.
Zum Dritten gibt es mir Stärke, wenn ich weiß auf wen ich mich verlassen kann und in dieser Situation nicht mehr verlassen bin.

In meinem Leben brauche ich alle drei Varianten dieses Wortes, wenn ich an das Ziel meines Lebens kommen will.
1. Ich brauche Menschen an meiner Seite auf die ich mich verlassen kann, z. B. meine Ehefrau. Auf der Arbeit Kollegen mit denen ich die gestellten Aufgaben lösen oder abarbeiten kann. Auch solche die mir den rechten Weg durchs Leben zeigen, mir helfen oder mich korrigieren, wenn es in die falsche Richtung geht.
2. Loslassen ist eine wichtige Einstellung im Leben, wenn ich vorwärts gehen will. Ich muss alles verlassen, was mich hindert. Den Blick nicht nach hinten auf das Vergangene richten, sondern auf das, was vor mir liegt.
3. Auch die Einsamkeit muss ich ertragen lernen, wenn ich mich von allen verlassen fühle, damit ich meinen Blick neu auf das Wesentlichste ausrichten kann. Wenn alles auf mich einstürmt, bin ich oft überfordert die richtigen Entscheidungen zu fällen. Doch in der Ruhe der Einsamkeit kann ich mich neu orientieren.

Was sagt nun Gottes Wort zu diesen Situationen?
Es hat eine gute Antwort!
Eine Zusage von aller höchster Priorität:

5. Mose 31, 6 Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der Herr, dein Gott, er ist es, der mir dir geht, er wird dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen.
Jesaja 54, 7 Einen Augenblick habe ich Dich verlassen, aber mit großem Erbarmen werde ich Dich sammeln. 8 Im aufwallenden Zorn habe ich einen Augenblick mein Angesicht vor Dir verborgen, aber mit ewiger Gnade werde ich mich über Dich erbarmen, spricht der Herr, Dein Erlöser.
Matthäus 28, 20b Jesus spricht ein letztes Wort zu den Jüngern: Siehe, ich bin bei Euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters.
Wenn uns alle verlassen und wir ganz alleine sind, dann ist immer noch Jesus bei mir und bei Dir. Diese Zusage gilt bis zu seiner Wiederkunft auf der Erde, denn danach sind wir mit ihm für immer vereint.

Jeremia hat uns auch Entscheidentes aufgeschrieben, damit wir unsere Prioritäten richtig setzen:
Kap. 17,5 So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlässt(vertraut) und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn abweicht! 6 Er wird ein kahler Strauch in der Steppe und nicht sehen, dass Gutes kommt und an dürren Stätten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen Land, wo sonst niemand wohnt. 7 Gesegnet ist der Mann, der (sich) auf den Herrn (verlässt) vertraut und dessen Vertrauen der Herr ist! 8 Er wird wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und hört nicht auf, Frucht zu tragen.
Psalm 118, 8 Es ist besser, sich bei dem Herrn zu bergen, als sich auf Menschen zu verlassen. 9 Es ist besser, sich bei dem Herrn zu bergen, als sich auf Edle zu verlassen

Jesus gibt auch dem Schriftgelehrten die richtige Antwort, wenn es um das wichtigste Gebot im Leben der Menschen geht:
Markus 12, 29 Jesus antwortete ihm( dem Schriftgelehrten): Das erste ist:"Höre Israel: Der Herr, unser Gott ist ein Herr; 30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und aus deiner ganzen Seele und aus deinem ganzen Verstand und aus deiner ganzen Kraft!" 31 Das zweite ist dies: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!" Größer als diese ist kein anderes Gebot.

In der Schrift wird in den einzelnen Übersetzungen für Verlassen oft Vertrauen verwendet oder umgekehrt, wenn es um die Festigkeit im Glauben an Gott geht. Auf Gott ist immer Verlass, so lange du dich an den richtigen, den einzigen lebendigen ewigen Gott, Jahweh Zebaoth, wendest, der sich in Jesus, seinem Sohn, offenbart hat.

Fühlst du dich verlassen, weil du dich noch nicht auf Gott verlassen hast.
Bist du enttäuscht, weil du dich auf Menschen verlassen hast.
Du brauchst Menschen an deiner Seite, die sich auf Gott verlassen, damit du von ihnen lernen kannst.
Aber setze dein Vertrauen nicht auf den Menschen, sondern auf die Botschaft, die er dir von Gott bringt und prüfe diese am Wort Gottes. Das Wort Gottes ist siebenfach geläutet und es kommt keine Lüge aus dem Mund Gottes. Gott ist der Vater der Wahrheit. Um dies zu bezeugen hat er seinen Sohn Jesus als Mensch auf diese unsere Erde gesandt. Jesus selbst sagte von sich: "Wer mich sieht, sieht den Vater. Glaubt an mich und an den der mich zu euch gesandt hat!"

Wenn du nie mehr verlassen sein willst, dann nimm Jesus als deinen Herrn an. Er hat dir den Weg zum Vater geebnet, in dem er mit seinem Tod alle unsere Sünden getilgt hat und uns durch seine Auferstehung neues Leben, aus Gott, geschenkt hat. Nach deiner Annahme zieht Jesus bei dir ein, dein Körper wird ein Tempel des Heiligen Geistes. Er ist dann immer bei dir, wohin du auch gehst. Im Gespräch(Gebet) mit ihm erfährst du alles, was du für dich brauchst und tun sollst. Zwei Dinge sind noch wichtig: Lese das Wort Gottes, die Bibel, sie ist das Handbuch Gottes für unser Leben. Zum anderen suche Gemeinschaft mit Menschen, die den Herrn lieben und nach seinem Wort leben und handeln.

Zum Schluss noch ein Wort vom Herrn:
Der Psalmist schreibt im Psalm 27, 10 Sogar mein Vater und meine Mutter haben mich verlassen, aber der Herr nimmt mich auf. Er gibt uns ein ewiges Zuhause, eine Heimat für immer. Aber hier und heute kannst du dich schon auf ihn verlassen. Seine Zusagen gelten nicht erst für die Zeit nach dem Tod. Nein hier mitten im Leben erfahren wir, dass auf ihn Verlass ist.

Ja, er wartet auf dich, dass du zu ihm kommst, denn er liebt dich schon seit vor Grundlegung der Welt und möchte, dass du zur Erkenntnis der Wahrheit kommst.
Hilfe kommt nur von Lebenden und Jesus lebt, denn er ist wahrhaftig auferstanden, deshalb feiern wir auch Ostern, es ist das Auferstehungsfest.

Donnerstag, 17. September 2009

Abendmahl

Jesus hat in seiner irdischen Laufbahn mehrmal erklärt, dass wir sein Fleisch essen und sein Blut trinken sollen, damit wir ewiges Leben haben. Für die Juden damals war es ein großes Ärgernis, denn kein Mensch durfte Blut trinken, nicht von Tieren und erst recht nicht von Menschen. Was Meschen sagten interessierte ihn nicht, er sagt uns nur die Worte seines Vaters im Himmel, den die Juden ihren Gott nannten. Am letzten Abend vor seiner Hingabe für uns hat er das Abendmahl eingesetzt, ohne irgend welche Regeln dazu auf zu stellen.
In Lukas 22, ab Vers 19 kann es jeder lesen:
Und er(Jesus) nahm das Brot, dankte, brach es und gab es ihnen(seinen Jüngern) und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Dies tut zu meinem Gedächtnis! Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sagte: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
Am Karfreitag hat er das Gesagte eingelöst und hat sein Leben für uns in den Tod gegeben.
In einem letzten Gespräch mit seinem Vater hob er noch einmal die Gültigkeit dieses neuen Bundes hervor, dass er für alle gilt, die durch das Wort der Jünger an ihn(Jesus) glauben werden.
Hier der Ausschnitt aus diesem so wichtigen Gebet, Johannes 17, 19 - 21:

Ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie Geheiligte seien durch die Wahrheit. Aber nicht für diese(anwesenden Jünger) allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben, damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen(den Jüngern und uns) gegeben, dass sie eins seien, wie wir(Jesus und der Vater) eins sind. In Klammern die Ergänzungen des Autos.

Dieser neue Bund ist die persönliche Verbindung zwischen Jesus und mir. Er hat mir diesen Bund angeboten und ich habe ihn im Glauben angenommen. Ich habe das Brot als seinen Leib im Glauben gegessen und den Wein als sein Blut getrunken im Glauben getrunken. Ich bin mit ihm verbunden durch dieses äußerliche Zeichen und den Heiligen Geist, der in meinem Körper bei meiner Wiedergeburt eingezogen ist. Diese persönliche Verbindung kann kein Mensch trennen oder aufheben. Sie gilt für alle Zeitalter und wird auch alle kommenden Erschütterungen überdauern, denn mein gegenüber ist der lebendige Gott und kein Mensch.

Alle, die von diesem Brot essen und von diesem Wein trinken, sind meine Geschwister und gehören zum Leib Christ, den der Vater mit dem Haupt vereinigen will.
Hast Du schon Deinen persönlichen Bund mit dem lebendigen Gott geschlossen oder bist Du noch auf der Suche nach dem Leben. Du wirst es nur in Jesus finden.

Johannes 1, 12 So viele ihn(Jesus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.

Mittwoch, 16. September 2009

Jubeln und Jauchzen

Psalm 4, 8 Du hast Freude in mein Herz gegeben, mehr als jenen zu der Zeit, da sie viel Korn und Most haben.
Psalm 16, 11 Du wirst mir kundtun den Weg des Lebens, Fülle von Freude ist vor deinem Angesicht, Lieblichkeiten in deiner Rechten immerdar.
Psalm 68, 4 Freuen werden sich die Gerechten, sie werden frohlocken vor dem Angesicht Gottes und jubeln in Freude.
Psalm 98, 4 - 6 Jauchzt dem Herrn alle Welt! Seid fröhlich und jauchzt und spielt! Singt dem Herrn zur Zither, mit Zither und der Stimme des Gesangs! Mit Trompeten und dem Schall des Horns jauchzt vor dem König, dem Herrn!
1. Petrus 1, 3 - 9 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist ür euch, die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereit steht, in der letzten Zeit geoffenbart zu werden. Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das im Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi; den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt; und so erlangt ihr das Ziel eures Glaubens: die Rettung der Seelen.

Geliebte können sich freuen, jubeln und jauchzen. Im Natürlichen spricht man von Schmetterlingen im Bauch und hat ein Glücksgefühl so stark, dass man die Welt umkrempeln könnte. Für die Liebe wird alles getan, um sie zu erhalten, bis wir die Schwächen des anderen erkannt haben. Gott kennt auch alle unsere Schwächen und liebt uns trotzdem wie eh und je. Wer dieses Geheimnis erkannt hat, wird seinem Nächsten vergeben, damit er in der Gnade Gottes bleibt und im Frieden mit seinem Nächsten.
So wie die Sonne immer scheint und nur manchmal durch Wolken verdeckt ist, so ist auch die Liebe Gottes, sein Frieden und seine Freude immer da, nur verderben uns oft Umstände, alles zu genießen. Da ist es wichtig weg zu schauen von dem was vor Augen ist und auf den Herrn zu sehen, der uns mit selbstloser Liebe weiter liebt und uns die Kraft zum Überwinden der Schwierigkeiten gibt. Die Fülle der Freude vor dem Angesicht des Herrn, der in uns lebt durch den Heiligen Geist. Lasst uns wieder jubeln und jauchzen. Paulus schrieb an die Philipper, dass wir uns allezeit freuen sollen in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.
Ich denke dabei immer an meine Erlebnisse in Holland. Nur dort habe ich viele fröhliche Radfahrer im Regen gesehen. Sie hatten die richtige Kleidung dafür an und wussten in 20 Minuten ist der Regen vorbei, dann scheint wieder die Sonne wie vorher. Fröhlich fuhren sie ihrem Ziel entgegen, so sollten wir es auch tun. Fröhlich unsere Straße ziehen, wie es auch der Kämmerer aus Ätiopien getan hat, nach dem er von Philippus getauft worden war.
Ein Loblied auf den Lippen erleichtet uns das Gehen sehr.

Psalm 71, 8 Mein Mund ist voll von deinem Lob, von deinem Ruhm den ganzen Tag.
Psalm 89, 2 Die Gnadenerweise des Herrn will ich ewig besingen, von Geschlecht zu Geschlecht mit meinem Mund deine Treue verkündigen.
Psalm 109, 30 Ich will den Herrn sehr preisen mit meinem Mund, und inmitten vieler werde ich ihn loben.
Psalm 145, 21 Mein Mund soll das Lob des Herrn aussprechen, und alles Fleisch preise seinen heiligen Namen immer und ewig!

Mittwoch, 2. September 2009

Geliebt

Johannes ist als der Lieblingsjüger Jesu bekannt. Er hat dies nichtverleugnet, sondern es selbst 5 mal in seinem Evangelium nieder geschrieben(Joh 13, 23; 19, 26; 20, 2; 21, 7 und 20). Er wusste von der bedingungslosen Liebe, die Jesus zu ihm hatte. Da Jesus und der Vater eins sind, ist es auch die Liebe Gottes, des Vater, die Johannes erfahren hat. Er erwiderte sie durch enge Gemeinschaft mit ihm. Er hatte seinen Platz unmittelbar neben Jesus, um diese Liebe in besonderer Weise zu genießen.
Nun verrate ich nichts Neues, wenn ich sage, dass Gott seine Kinder heute noch genauso liebt, bedingungslos. Nur ist es bisher den wenigsten verkönnt gewesen diese Liebe in ihrer ganzen Breite, Höhe und Tiefe zu erfahren. Ich hatte heute so eine Zeit in der ich diese Liebe zu mir, in einer neuen Dimension erlebt habe.
In der stillen Zeit bewegte ich das Wort aus Galater 3, 13+14 in meinem Herzen.
Hier der Text:
Christus hat uns(mich) losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns(mich) geworden ist. - denn es steht geschrieben: "Verflucht ist jeder, der am Holz hängt!" -, damit der Segen Abrahams in Christus zu den Nationen komme, damit wir(ich) die Verheißung des Geistes durch Glauben empfingen(empfing).
Mir wurde schlagartig klar, dass Jesus nicht die Sünde der ganzen Welt als Paket getragen hat, sondern er wusste genau für wem er es tat. Er kannte jeden Einzelnen, denn sein Vater hatte uns(mich) vor Grundlegung der Welt erwählt seine(sein) Söhne(Sohn) zu sein, und keiner von diesen sollte verloren gehen.
Die Worte Jesu: "Es ist vollbracht!", galten mir ganz persönlich, auch wenn ich sie erst 2000 Jahre später erfahren habe und angenommen habe und ein Sohn des Vaters geworden bin.
Aber heute wurde es mir noch einmal vom Heiligen Geist bestätigt. Ich fühlte mich so leicht, so voller Freude und von Liebe und Wärme durchflutet und merkte wie alle Bedrückung von mir wisch. Es war so als wäre ich gerade erst geboren worden. Ich kann jetzt Paulus viel besser verstehen, dass uns(mich) nichts aus der Hand Gottes reißen kann.
Jesus kannte alle meine Tage, ehe einer geworden ist(Psalm 139, 16 Meine Urform sahen deine Augen. Und in ein Buch waren sie geschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war.)
Und jetzt ist große Freude im Himmel, weil ich meiner Stellung richtig bewusst geworden bin, durch die Offenbarung, die ich heute hatte. Das Wort Gottes wurde für mich durch den Heiligen Geist lebendig und kraftvoll. Es floss Energie durch meinen Körper, Liebe vom Vater.
Ich kann aufatmen und leben! Ich bin ein geliebter Sohn Gottes! Ohne Wenn und Aber!

Diese Liebe Gottes sollte jeder in seinem Leben erfahren, damit er fröhlich durch das Leben geht und Licht und Salz in dieser Welt ist. Auch Du kannst Gott bitten, dass er Dir seine Liebe offenbart, denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person.

Montag, 31. August 2009

NAME über ALLE NAMEN - JESUS

Philipper 2, 6 - 11

JESUS machte sich selbst zu nichts und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch hoch erhoben und ihm den Namen verliehen, der über jeden Namen ist, damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, und jede Zunge bekenne, dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Apostelgeschichte 4, 8 - 12

Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste! Wenn wir heute über die Wohltat an einem kranken Menschen verhört werden, wodurch dieser geheilt worden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt, den Gott auferweckt hat aus den Toten - in diesem Namen steht dieser gesund vor euch. Das ist der Stein, der von euch, den Bauleuten, verachtet, der zum Eckstein geworden ist.
Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

Hebräer 1, 1 - 12

Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn, den er zum Erben aller Dinge eingesetzt hat, durch den er auch die Welten gemacht hat; er, der Ausstrahlung seiner Herrlichkeit und Abdruck seines Wesens ist und alle Dinge durch das Wort seiner Macht trägt, hat sich, nachdem er die Reinigung von den Sünden bewirkt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe gesetzt; und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, wie er einen vorzüglicheren Namen vor ihnen ererbt hat. Denn zu welchem der Engel hat er jemals gesagt: "Mein Sohn bist du, ich habe dich heute gezeugt"?, und wiederum: "Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein"? Wenn er aber den Erstgeborenen wieder in den Erdkreis einführt, spricht er: "Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!" Und von den Engeln zwar spricht er: "Der seine Engel zu Winden macht und seine Diener zu einer Feuerflamme", von dem Sohn aber: "Dein Thron, Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit, und das Zepter der Aufrichtigkeit ist Zepter deines Reiches; du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten." Und: "Du, Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind Werke deiner Hände; sie werden untergehen, du aber bleibst; und sie alle werden veralten wie ein Gewand, und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, wie ein Gewand, und sie werden verwandelt werden. Du aber bist derselbe, und deine Jahre werden nicht aufhören."

1. Johannes 3, 23

Und dies ist sein Gebot(Gottes Gebot): dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er es uns als Gebot gegeben hat.

In dieser Welt ist kein anderer Name so wichtig, wie der Name Jesus Christus. An seinem Namen scheiden sich die Geister. In Christus Jesu ist das ewige bleibende alle Zeitalter überdauernde Leben, denn er ist Gott. Er war Gott als er auf dieser Erde lebte und hatte nur die Gestalt eines Menschen angenommen, denn Geister können wir nicht sehen. Jesus sagte von sich, dass wer ihn sieht, der sieht den Vater, der ihn zu unseren Heil auf diese Erde geschickt hat. Jesus war von Anfang an Gott. Er war das Wort das am Anfang bei Gott war. Er hat seine äußere Gestalt geändert aber nie seine Persönlichkeit. Er wurde nur von denen auf der Erde erkannt, denen es sein Vater im Himmel offenbart hatte. Jesus bestätigte dies bei der Aussage des Petrus, das er der Sohn Gottes sei. Von sich aus hätte Petrus nie den Sohn Gottes erkannt. deshalb wurde er auch von den Juden an die Römer zur Hinrichtung ausgeliefert, weil sein eigenes Bekenntnis zur Sohnschaft Gottes, als Gotteslästerung gewertet wurde. Der Vater im Himmel hat die Sohnschaft Gottes mit der Auferstehung Jesu nach drei Tagen seines Todes bestätigt und ihn zum Herrn und Christus über alles eingesetzt. Nun sitzt er zur Rechten des Vaters auf dem Thron und wartet auf das Signal des Vaters, dass er auf der Erde sein Königreich aufrichten kann.
Dies ist sicher für Viele eine große Herausforderung, doch es ist die Wahrheit.
Gott hat uns eine Chance gegeben nach dem Satan Herr dieser Welt geworden ist, durch den Biss Adams in den Apfel, den er von Eva bekam, uns wieder mit ihm zu versöhnen und in die Gemeinschaft mit ihm einzutreten: Jeder der den Namen Jesu anruft soll gerettet werden und jeder, der ihm bereits glaubt und das Opfer angenommen hat, ist schon gerettet. er wartet nur noch auf die Erlöung seines Leibes und verkündigt dabei die Liebe des Vater zu ihm. Er wird ein Botschafter an Christi statt.
Bei den Israeliten gab es in der Wüste eine Plage, als sie von Ägypten nach Israel zogen und ihrem Gott wieder einmal nicht gehorchten. Es traten giftige Schlagen auf und jeder Gebissene starb durch das Gift. Mose erhielt von Gott die Anweisung, eine Schlange auf einem Holz so hoch zu befestigen, dass sie von jedem Israeliten gesehen werden konnte. Alle, die diese Schlange anschauten, blieben am Leben. So ist es auch heute, alle die auf Jesus sehen, der zur Rechten des Vaters auf dem Thron sitzt, werden leben, weil es Gott so festgelegt hat.
Dieser Name ist auch für Dein Leben der Wichtigste. Alle anderen großen Namen können Dir nicht zum ewigen Leben bei Gott verhelfen. Nur Jesus Christus kann helfen, denn er hat den Tod überwunden und lebt.
Wenn Jesus in Deinem Leben Einzug gehalten hat, wirst Du diese Wahrheit bestätigen, denn Du wirst vom Vater im Himmel mit dem Heiligen Geist ausgerüstet werden, damit Du die geistliche Dimension Deines Lebens erkennen kannst, und sicher weißt, dass Du jetzt aus Gott geboren bist.

Freitag, 28. August 2009

EWIGKEIT

Es gibt einen Liedvers, der mir oft durch den Kopf geht:

Ein Tag der sagts dem Anderen,
mein Leben ist ein Wandern, hin zur großen Ewigkeit.
O, Ewigkeit du Schöne, mein Herz an dich gewöhne.
Mein Heil ist nicht von dieser Welt.

Ob wir es wahr haben wollen oder nicht. Wir gehen alle dem Ende unseres Lebens auf dieser Erde entgegen. Wie es dann weiter geht, hängt nicht von unserem Vermögen ab, sondern von unseren Entscheidungen im Leben, denn nach dem irdischen Tod treffen sich nur Freiwillige wieder. Entweder im Reich Gottes als Gottes geliebte Kinder oder in der Finsternis, weil sie von Gott in ihrem irdischen Leben nichts wissen wollten.
Seid ich wiedergeboren bin, habe ich dieses ewige göttliche Leben schon in mir. Johannes schreibt in seinem Evangelium, dass wer an den Sohn Gottes(Jesus Christus) glaubt und an den der ihn auf diese Erde geschickt hat, Gott den Vater, der ist vom Tod schon in das Leben zukünftiger Zeitalter(Ewigkeit) hinüber gegangen. In einem späteren Kaptel schreibt Johannes, dass das der Sinn unseres Lebens auf der Erde ist, das wir den erkennen, den der Vater zu unserer Erlösung auf diese Erde gesandt hat, damit mit wir mit ihm Gemeinschaft in Ewigkeit haben.
Nach einem Sommerurlaub kam ich wieder in den Betrieb und ein Kollege fragte mich, was es wichtiges gegeben hat. Ich antwortete ihm ganz spontan, das ich jetzt der Ewigkeit 14 tage näher gekommen bin. Dies löste bei ihm großes Erstaunen aus und wir konnten uns über diese Zukunft unterhalten. Ich war auch erstaunt über mich. Wie heißt es so schön, wes das Herz voll ist, dem geht der Mund über. Mit beiden Beinen im Leben stehen und von Heiligen Geist geführt werden, ist sehr schön und beinhaltet auch eine sichere Zukunft beim Vater im Himmel. Jesus hat es selbst gesagt, dass er diejenigen um sich haben will, für die er sein Leben gelassen hat und die dieses Opfer angenommen haben.
Gott hat uns sein Handbuch für unser irdisches Leben gegeben, damit wir ans Ziel bei ihm ankommen. Die Bibel ist das wichtigste Buch in unseren Leben, deshalb lernen wir auch lesen, damit sich jeder von der göttlichen Wahrheit überzeugen kann und dann auch entsprechen handeln. Viele Fragen beantworten sich von selbst, wenn ich in diesem Buch gelesen habe. Der Psalmist(David) schreibt, dass das Wort Gottes wahr ist und siebenfach geläutert wurde, ehe es ausgesprochen wurde. So kann ich mich auf die Aus- und Zusagen des lebendigen Gottes verlassen, denn sie haben Ewigkeitswert für mein Leben. Als Jesus auf der Erde war, wieß er auf Mose und die Propheten hin, was diese gesagt haben und sagte dazu: Wie wollt ihr meinen Worten glauben, wenn ihr nicht dem geschriebenen Wort glaubt. Gott hat also seinen Rettungsplan für uns Menschen aufschreiben lassen und auch schon den Ausgang fest gelegt, das jeder, der an seinen Sohn glaubt, ewiges Leben in seiner Gegenwart bekommt.
Die Ewigkeit ist für Christen das Leben in der ständigen sichtbaren Gegenwart Gottes.
Jetzt lebe ich es im Geist mit ihm, dann im Schauen. Für mich hat die Ewigkeit schon begonnen, denn Christus lebt in mir und mein Körper ist ein Tempel des Heiligen Geistes.
Wo wirst du die Ewigkeit verbringen? Sie kommt auf dich zu mit jedem neuen Tag deines Lebens. Du kannst heute noch die Weichen stellen, ob du oben bei Gott oder unten bei Satan ankommen willst. Entscheide dich für das Leben und glaube dem Sohn Gottes, Jesus Christus! Lass ihn Herr werden in deinem Leben und du wirst hier Wunder erleben und hast eine gesicherte Zukunft, denn er hat dich wirklich lieb.
Gott, der Vater liebt uns schon vor Grundlegung der Welt. Dies ist im Verstand unfassbar, aber im Glauben wirst du über diese Liebe nur staunen und darüber jubeln und dem Vater dafür danken, dass er dich dabei haben wollte. Lass dich von ihm lieben und Freude und Frieden wird in dein Leben einkehren, die bis in die Ewigkeit nicht enden werden!
Wenn du noch nie in der Bibel gelesen hast, dann fange mit dem Johannes-Evangelium an, dort wird dir der Sohn Gottes vorgestellt und seine eigenen Aussagen sind dort nieder geschrieben. Worte, die er vom Vater gehört hat, denn der Sohn redete nur das, was er von seinem Vater hörte. Du liest also die ureigensten Wort Gottes. Sie haben die Kraft dein Leben zuverändern.